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Pfannenguide - Für jede Situation die richtige Pfanne

Robust und widerstandsfähig sollen sie sein, kratzfest und energiesparend. Viele Jahre hindurch muss sie bei extremen Temperaturen auf dem Herd ein absoluter Alleskönner sein und darf natürlich nichts anbrennen lassen. Die Ansprüche an eine gute Pfanne sind hoch und richten sich nach dem persönlichen Bedarf. Welche Pfanne am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie in unserem Pfannenguide.

 

Pfannen mit Wabenbeschichtung

Pfannen mit Wabenbeschichtung

Das 3-Schicht-Material sorgt für eine schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung: Innenseite Edelstahl rostfrei 18/10, im Kern Aluminium, Außenseite Edelstahl rostfrei 18/10. Dank der erhabenen Edelstahlstruktur ist die Antihaftversiegelung geschützt. Das macht die Bratfläche nicht nur unglaublich kratzfest und strapazierfähig, sondern sorgt auch dafür, dass nichts anbrennt. Edelstahl verträgt hohe Temperaturen – Steaks, Bratkartoffeln und Grillgemüse bekommen dadurch eine leckere Kruste. Die Pfanne mit Wabenbeschichtung ist also perfekt für alles, was schnell und scharf angebraten werden soll. Außerdem ist sie widerstandsfähig gegen Scheuern und für die Anwendung mit Metallküchenhelfern und die Reinigung in der Geschirrspülmaschine geeignet. (Handwäsche wird allerdings empfohlen). Ideal für Glaskeramik-, Gas,- Elektro- und Induktionsherde geeignet.

Pfannen mit Antihaftbeschichtung

Teflonbeschichtete Pfannen sind gerade für empfindliche Speisen sehr gut geeignet. Durch die starke Antihaftwirkung der Beschichtung kann man weitestgehend auf Butter oder Öl verzichten und nichts klebt oder brennt an der glatten Oberfläche an.

 

Experten-Tipp: Das ist die ideale Beschichtung für eiweißreiche Speisen und empfindliche Speisen wie Fischfilet, Hühnerbrust oder Eierspeise.

 

Reinigungstipp: Nicht in die Spülmaschine! Vorsichtig mit dem Schwamm und einem milden Reinigungsmittel die Verunreinigungen nach dem Kochen beseitigen.

Pfannen mit Antihaftbeschichtung
Pfannen mit Keramikbeschichtung

Pfannen mit Keramikbeschichtung

Keramikpfannen sind sehr hitzebeständig (bis 450°C), weisen eine gute Antihaft-Beschichtung auf und sind relativ kratzfest. Diese Pfanne ist vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend zum Dünsten, Schmoren und Anbraten. Das Material ist geschmacks- und geruchsneutral.

 

Experten-Tipp: Verwenden Sie am besten für die Keramikpfanne nur Fette mit hohem Rauchpunkt, z.B. raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl. Niemals natives, kaltgepresstes Olivenöl verwenden, da es bei hohen Temperaturen aggressive Spuren hinterlässt, welche die Keramikbeschichtung beschädigen und somit leidet die Antihaft-Beschichtung deutlich darunter.

 

Reinigungstipps: Ein Großteil der Speisereste lässt sich mit einem Küchentuch leicht abwischen. Einige Pfannen haben eine spezielle Keramikversiegelung, an der Wasser und Schmutz einfach abperlen. Deshalb sollten Sie die Pfanne mit einem weichen Tuch und einem milden Geschirrspülmittel saubermachen, um auch den letzten feinen Fettfilm zu entfernen.

Pfannen aus Edelstahl

Edelstahlpfannen sind sehr widerstandsfähig und kratzfest sowie geschmacks- und geruchsneutral. Sie lassen sich hoch erhitzen und speichern gut und langanhaltend die Wärme. Die Pfannen können auf allen Herdplatten genutzt werden – sofern der Boden über eine Schicht ferromagnetischen Stahls verfügt, kann man die Edelstahlpfannen auch auf Induktionsherde verwenden. Nicht für Nickelallergiker geeignet.

 

Experten-Tipp: Die Pfanne ohne Öl heiß werden lassen. Mit dem Wassertest kann man herausfinden, ob die Pfanne heiß genug ist – ein paar Wassertropfen in die heiße Pfanne tröpfeln und wenn die Tröpfchen „tanzen“, ist die Pfanne bereit. Die Edelstahlpfanne eignet sich hervorragend für Steaks oder Bratkartoffeln.

 

Reinigungstipps: Sind die Griffe aus Edelstahl, können Sie die Pfanne ohne Bedenken in die Spülmaschine legen. Als Alternative hilft auch einweichen lassen und mit Stahlwolle bearbeiten.

Pfannen aus Edelstahl
Gusseisenpfanne

Gusseisenpfanne

Die gusseiserne Pfanne ist für sämtliche Herdarten geeignet, auch der Backofen ist kein Problem. Sie ist extrem robust und langlebig. Egal ob zum Braten, Schmoren oder Backen: diese Pfanne ist vielseitig einsetzbar. Sie ist jedoch im Vergleich zu anderen Pfannen schwerer. Bei Speisesäuren ist allerdings Vorsicht geboten: Eisen kann den Geschmack deutlich verändern, beispielsweise bei Tomatensauce.

 

Experten-Tipp: Die natürliche Antihaftbeschichtung – Patina – können Sie immer wieder selbst erneuern. Dafür muss die Pfanne „eingebrannt“ werden, indem sie mit hoch erhitzbarem Öl dünn eingestrichen und im Ofen bei 160° C ca. 1 Stunde aufgeheizt wird. Nach diesem Prozess wird das überschüssige Öl mit einem Küchentuch entfernt und die Gusseisenpfanne ist einsatzbereit.

 

Reinigungstipps: Gusseisen verträgt nicht viel Nässe, da es leicht zu rosten beginnt. Niemals in Wasser einweichen – lieber kurz abspülen und sofort gut abtrocknen. Die Pfanne kann danach noch zusätzlich kurz auf dem Herd erhitzt werden, damit auch der letzte Wassertropfen verdampft. Einige Köche warnen auch vor der Reinigung mit Spülmittel, da es die Patina zu stark beanspruchen könnte.

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