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Schnaps bleibt Schnaps

Von Tradition bis Innovation - Österreich ist Weltmeister. Zumindest beim Genuss. Ob goldgelbe Wiener Schnitzel, saftig grüne Veltliner, flüssig oder fest: Das Land ist reich gesegnet mit kulinarischen Nationalhelden. Besonders der Schnaps ist einer der absoluten Spitzenspieler.

Köstliche Produkte, hinter denen leidenschaftliche Produzenten stehen, die ihr Leben dem besten Grundprodukt, handwerklicher Perfektion, kurz: dem hohen Genuss widmen. Tradition nebst Innovation, ein harmonisches Miteinander, welches Regionen und Generationen umspannt. Ein Streifzug, von Alteingesessenem und jugendlicher Unbekümmertheit. Die Kunstfertigkeit österreichischer Produzenten macht die Schnapsbrenner vom Bodensee bis ans Leithagebirge zur absoluten Weltspitze. Alpenländische Brennkunst in Reinkultur, geschätzt rund um den Erdball. Während das einst salopp dahingeworfene Schlagwort Schnaps wenig positiv konnotiert ist, gehören die Edelbrände doch zum heimischen Kulturgut und mit zum Besten, was es aus internationalen Brennkesseln zu genießen gibt. Mit rigorosem Fokus auf höchste Qualität veredeln Protagonisten wie Hans Reisetbauer, Alois Gölles oder Markus Wieser bestes Obst und Getreide und entlocken diesen die kostbare Quintessenz. Statt übrig gebliebene, angeschlagene Früchte in den Kupferkessel zu werfen – im vermeintlichen Versuch zu retten, was ohnehin nicht mehr zu retten wäre –, beginnt für die Brennelite alles mit bestem Ausgangsmaterial. Schließlich lässt sich Vollendung im Glas nur mit makellosen Rohstoffen erzielen, die so in einzigartige Genussmomente verwandelt werden. Es gibt eben keine Abkürzungen oder Kompromisse, will man Exzellenz statt Mittelmaß erreichen. Ein Credo, welches die österreichischen Brennmeister eint, ganz gleich, ob sie sich Bränden aus köstlich reifen Früchten, getreidig- würzigen Whisk(e)ys oder gar süßlich vollmundigem Rum verschrieben haben.

Neue Vielfalt

 

Denn die heimische Spirituosenlandschaft ist wahrlich bunt geworden über die letzten Jahrzehnte. Hat früher die ganze Aufmerksamkeit dem Fruchtbrand gegolten, so experimentierten Reisetbauer, Gölles und Wieser schon vor geraumer Zeit mit tropischer Melasse, verschiedensten Getreidemaischen oder tüftelten herum, wie man mit Wacholder und anderen Botanicals feinsten Gin kreieren könnte. Ob Blue Gin, Gölles Edelbitter oder WIESky: sie alle sind zu geschätzten Marken, markigen Destillaten und Ausrufezeichen der Spirituosenvielfalt Österreichs geworden. Beflügelt und kräftig mitbefeuert von der aufblühenden heimischen Barszene, erhalten die Destillate heute mehr denn je jene Wertschätzung, die ihnen gebührt. Freilich hat der Edelbrand, trotz aller Trends und Innovationen, nach wie vor einen besonderen Stellenwert inne, gehört er doch samt Digestifwagen zur Genusskultur wie Backhenderl und Schweinsbraten. Bisweilen muten Rote Williams, Wachauer Marille sowie Himbeere in ihrer klaren Form etwas alteingesessen an. Dabei eignen sich gerade die klassischen Fruchtbrände hervorragend für erfrischende Longdrinks und spektakuläre Cocktail-Kreationen. Im schlanken Highball oder im bauchigen Weinglas auf großen Eiswürfeln serviert, mit einem Schuss Tonic oder spritzigem Ginger Ale vollendet, lassen sich gänzlich neue Schnapswege beschreiten. Die fassgelagerten Spezialitäten à la Alte Zwetschge verleihen großen Drink-Klassikern wie Old Fashioned, Sazerac oder Manhattan wunderbar fruchtige Nuancen.

Bar und Kultur

 

Ergänzend zu den arrivierten Sorten haben die Meisterbrenner früh die Zeichen der Zeit erkannt und die Dynamiken der internationalen Barkultur antizipiert. Mit Spirituosenkategorien wie Gin, Rum oder Whisk(e)y bieten die Produzenten den besten Bartendern eine lokale Alternative als Basis für ihre Cocktails. Schließlich haben weder die Briten den Gin noch die Schotten den Whisky für sich gepachtet. Abgerundet werden die Portfolios durch individuelle Spezialitäten, welche die Handschrift der Brennmeister widerspiegeln. Da wären der Blue Gin Sloeberry oder Vodka aus Axberg, die würzig-nussige Amaro-Spielart Edelbitter mit Kräutern aus dem Garten der Familie Gölles oder die Uuahouua- Destillate des Hauses Wieser.

Start-Up-Spirit

 

Ein Hauch Holunder, eine Nuance Frucht umspielen den frischen Grundakkord des Wacholders. Mit der jüngst erschienenen Klimt Edition weht zudem eine Prise Erotik um die lasziv-markige Abfüllung. Ob die aphrodisierende Wirkung der Botanicals zu künstlerischen Höhenflügen à la Klimt verhilft, muss jeder für sich probieren. Mit Sicherheit aber kann man sagen, dass den Genießer ein exquisiter Schluck erwartet. Verkosten Sie die Klimt Edition mit Grapefruit und etwas Limette oder saisonalen Beeren als Garnitur-Beigaben. Schenken Sie sich einen herrlich erfrischenden Gin Tonic ein, und wer es etwas leichter und fruchtiger mit dezenter Herbe möchte, greift zum Schlehen-Gin samt einem spritzigen Filler. Die Puristen delektieren sich an einem hocharomatischen Glas Single Malt oder nippen kontemplativ am Uuahouua Alten Rum. Ob als groß aufspielender Solist oder komplexe Basisspirituose elaborierter Drink-Kreationen; ob als Dialogpartner sprudelnder Longdrinks oder eleganter Speisenbegleiter der heimischen Küche: die Spirituosenlandschaft in Rot-Weiß-Rot ist so vielfältig und bunt wie nie zuvor. Geschätzt und viel gerühmt nicht nur in der Heimat, sondern rund um den Globus, ist die österreichische Brennelite die Speerspitze internationaler Schnapskunst. Während sich die Produzenten ihrer Stärken besinnen, erschließen sie mutig unbekanntes Terrain und geben auch der kreativen Anwendung gänzlich neuen Spielraum. Das Gute liegt oft so nah, geprägt von Tradition und Innovation, in Flasche und Glas gezaubert von den Meistern ihres Faches.

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