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20 Jahre Weinwelt - Partner der ersten Stunde

INTERSPAR hat vor 20 Jahren die Welt erfunden. Die weinwelt jedenfalls!

(Salzburg, 05.03.2020) Über 2.500 Weine, Schaumweine und Spirituosen aus Österreich und der ganzen Welt können online bestellt werden, und über 1.700 stehen in den Regalen.

Beziehen kann man diese auch über einen eigenen Onlineshop. Während die Möglichkeit, Produkte über das Internet einzukaufen, heute selbstverständlich ist, war die Einrichtung eines Webshops vor 2 Jahrzehnten ein ausgesprochen mutiger, innovativer Schritt in die Zukunft. Ich habe mit zwei Winzern gesprochen, die INTERSPAR Weinwelt-Partner der ersten Stunde waren und damit Pioniere. Was war ihre Motivation? Wo der Haken? Und ist der Plan aufgegangen? Nachzulesen ist das alles in der folgenden Geschichte eines Journals, das es mittlerweile genauso lange gibt.

 

Markus-Huber2_600x500.jpg Winzer Markus Huber aus dem Traisental

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Weingut Markus Huber

Auserwählter im „Salon“, vielfacher niederösterreichischer Landessieger, mehrmaliger Grand Prix-Sieger bei Falstaff, außerdem: Goldmedaillen, Auszeichnung und hervorragende Kritiken in Fachmedien: Markus Huber ist einer der profiliertesten Winzer Österreichs. Der schönste Erfolg für den Traisentaler: seine Kür zum Falstaff-Winzer 2015. Mit diesem Renommee ist der 40-Jährige natürlich nicht auf die Welt gekommen.
Markus Huber ist gerade einmal 20, als er den vier Hektar großen Betrieb seiner Eltern übernimmt. Dass der blutjunge Winzer sein Handwerk versteht, beweist er schon im ersten Jahr. Mit seinem Grünen Veltliner holt sich Markus diverse Auszeichnungen, außerdem die Anerkennung von Anne Thysell, die bei der INTERSPAR Weinwelt das Sortiment verantwortet. „Ich habe Anne 2001 bei einer Verkostung kennengelernt. Sie wollte mich unbedingt im Boot haben.“ 

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Der Winzer freut sich über das große Vertrauen, erkennt die Chance, dadurch auch national bekannt zu werden. Bedenken? Hat er keine. Der Plan geht auf – wobei die Sache einen Haken hat: „Es gab Jahre, da sind wir so stark gewachsen, dass die innerbetriebliche Organisation nicht mehr mitgekommen ist. Das war die größte Herausforderung.“ Inzwischen sei alles im Lot, für den 50 Hektar großen Betrieb habe man auch genügend gute Fachkräfte gefunden. Die Kontinuität und Sicherheit, mit der INTERSPAR Weinwelt einen verlässlichen Partner zu haben, habe dem Unternehmen in seiner Entwicklung weitergeholfen – erzählt Markus Huber. „Du kannst fix kalkulieren, entsprechend investieren. Das ist viel wert.“ Die Zusammenarbeit sei bis heute unverändert gut, geändert habe sich lediglich das Einkaufsverhalten der Konsumenten: Der Ab-Hof-Verkauf ist deutlich zurückgegangen, das Wissen um den Wein gewachsen. Gekauft wird heute primär über den Handel. Das Weingut der Hubers trägt seit kurzem das Bio-Zertifikat. Die Umstellung sei ob der 140 Weingärten und der vielen Mikroklimate alles andere als einfach gewesen. Warum trotzdem? „Weil ich im Laufe der Jahre zunehmend den Eindruck gewonnen habe, dass der Weinbau wie die Landwirtschaft im Allgemeinen zu stark in Richtung Industrialisierung geht. Biodiversitätsfördernde Maßnahmen sind fürs Ökosystem aber extrem wichtig!“

 

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Meinklang

Am Demeter-Hof Meinklang im burgenländischen Pamhagen ist die Vielfalt das Gebot der Stunde: Auf den Wiesen der Michlits’ wachsen Obst und Gemüse, da tummeln sich Rinder, Pferde, Schafe, Hühner und Schweine. Der Wein treibt es hier besonders bunt: Anstatt die Rebstöcke geradlinig wie Soldaten aufzufädeln, sind die Weingärten von Werner und Angela Michlits Biotope, in denen auch Brennnesseln und Disteln, Wicken, Klee und Wildgräser wachsen. „Wir haben mittlerweile auch aufgehört, die Reben zu schneiden, aufgehört, als Menschen in die Natur einzugreifen“, erzählt Werner Michlits. Das sei kein Aktionismus, sondern getragen von inneren Werten. Die Eltern von Werner sind Bio-Bauern der ersten Stunde, die enge Verwobenheit mit der Natur hat hier also Tradition. „Dass zwischen den Reben nicht sauber aufgeräumt ist, dort Gräser und Kräuter wachsen, haben viele nicht verstanden, den Aspekt der Nachhaltigkeit für das Bodenleben hat man damals einfach noch nicht zu schätzen gewusst“, schildert der 40-Jährige, der 2003 das Familienweingut übernimmt. 

Meinklang2_600x500.jpg Werner und Angela Michlits vom Demeter-Hof Meinklang

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Nicht nur die Leute im Dorf sind ob des wilden Wuchses im Michlits’schen Weingarten irritiert. Auch der Konsument traut dem Bio-Wein anfangs nicht so recht über den Weg, belächelt die Bio-Winzer. Wobei die Vorbehalte nicht gänzlich unbegründet waren – attestiert der Burgenländer. Die Bio-Wein-Qualität habe sich in den letzten zwei Jahrzehnten rapide verbessert, das Verarbeitungsequipment sei viel sauberer und schonender geworden. Heute ist Bio kein Trend mehr, sondern fixer Bestandteil. So wie Meinklang seit 2003 in den INTERSPAR-Weinwelt-Regalen. Sind Bio-Weine überhaupt lagerfähig? Es gab anfangs viele Ressentiments. „Anne Thysell hat für uns gekämpft, ihre Zukunft auf den Bio-Wein verwettet“, lässt Michlits die Zeit revue passieren. Der Winzer verkauft nicht nur seine eigenen Weine an die INTERSPAR Weinwelt. Gemeinsam mit SPAR stellt er außerdem ein großes Projekt auf die Beine: Werner Michlits produziert exklusiv für SPAR Bio-Weine der Marke „Biorebe“. Dabei vinifiziert er die Trauben kleiner Bio-Weinbauern, für die eine eigene Produktion nicht rentabel wäre. Die „Biorebe“ ist inzwischen zu einer der bedeutendsten biologischen Weinmarken geworden. Aus den 16 Hektar Wein sind 70 geworden, und auch die Landwirtschaft, die seine beiden Brüder betreiben, ist sukzessive gewachsen und garantiert eine wertvolle Kreislaufwirtschaft. Die Tiere liefern nicht nur den Mist, sie sorgen für Lebendigkeit und bringen, so Michlits, eine „seelische Komponente“ mit ein. „Wie soll ich das jetzt am besten erklären …“ 

 

Von Mag. Angelika Huber (Journalistin und Fotografin in Salzburg)


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