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Whisk(e)y stilvoll genießen

Getreide, Wasser, Hefe, in kupfernen Brennkesseln und Holzfässern veredelt. So rudimentär und bescheiden die Rohbausteine auch sein mögen, so edel und stilvoll glänzt doch das Bildnis der Spirituose schlechthin: Whisk(e)y. Wasser des Lebens.

(Salzburg, 05.12.2019) Für viele ist Whisk(e)y die Königin unter den Spirituosen. Über Jahrhunderte haben Scotch, Bourbon und Co. die Herzen der Connaisseurs erobert. Neben den Klassikern sorgen die exotischeren new kinds on the block, wie japanischer, taiwanesischer oder österreichischer Whisk(e)y, für Dynamik und frischen Wind. Selbst das Bild des Whisk(e)ytrinkers hat sich massiv gewandelt. Jung, frech, feminin kommt er nun daher, stets von jener Aura der Raffinesse und Eleganz umgeben, die auch dieser Spirituosenfamilie Größe verleiht. Einst als schwerer, teils mystischer Dram für Eingeweihte eingestuft, hat das Lebenswasser zum luftigen Höhenflug rund um den Erdball angesetzt – Whisk(e)y ist zum globalen Phänomen geworden, ob pur, ob als prickelnder Highball oder in kunstvollen Cocktails.

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Genusswege

Womit auch der Gretchenfrage die Bühne bereitet wäre: Wie Whisk(e)y denn richtig zu genießen sei? Dabei ergeben die Begrifflichkeiten „richtig oder falsch“ und „genießen“ per se gar keinen so harmonischen Blend. Erlaubt ist, was gefällt! Schmeckt, oder: schmeckt nicht, muss das finale Kriterium lauten. Freilich gibt es immer noch die überzeugten „Kenner“, die keinen Tropfen Wasser an ihren Single Malt lassen oder partout nur Fassstärken einer bestimmten Insel zum heiligen Gral erheben. Die Landkarte ist jedoch viel zu bunt und interessant geworden, um sich starren Korsetten oder hinterfragten Vorurteilen hinzugeben. Zu vielfältig sind die Wege, um Whisk(e)y zu verkosten und in die aromenreiche Welt einzutauchen.

 

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Das hat Stil

Jeder Moment hat sein Getränk, und jede Flüssigkeit ihr passendes Glas. So offen und nonchalant man sich der Materie auch nähern mag, es gibt doch einige Hilfestellungen, die das Erlebnis bereichern. Gerne werden Scotchs im ebenfalls schottischen Glencairn mit seinem kräftigen Boden, seiner bauchigen Mitte und seiner tulpenförmigen Öffnung gereicht. What grows together, goes together. Gerade wenn’s im Pub bei einem Dram etwas salopper zugeht, macht das robuste Glas eine gute Figur. Für das Verkosten feinster Single Malts kann man zum filigraneren Nosing-Glas greifen, welches durch die oben zulaufende Verjüngung die duftigen Nuancen zur Nase hin trägt. Ein wahrer Allrounder für vielerlei Spirituosen.

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Treue Begleiter

In beiden Fällen gilt, dass stets ein Glas Wasser an der Seite gereicht wird: damit der Genießer zum einen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und zum anderen ein paar Tropfen zum Whisk(e)y hinzugeben kann. Ein Teelöffel oder Pipette ermöglichen eine exakte Dosierung. Optimal ist weiches Wasser, hochqualitatives Leitungs- oder stilles Mineralwasser eignen sich ebenso. Durch das Verdünnen der Alkoholkonzentration dringt man leichter zu den feinen Duftnoten vor. Selbst die legendären Master Blender der Branche schenken einen tüchtigen Schluck Wasser zum Lebenswasser, um bei etwa 25 Volumenprozent ihre Kostmuster zu beurteilen. Ob man hierfür Wasser zum Whisk(e)y träufelt oder umgekehrt, spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist es, sich behutsam an das eigene Geschmacksäquilibrium und den gewünschten Verdünnungsgrad heranzutasten.

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Auf Eis serviert

Eine andere Form der Wasserzugabe erhitzt die Gemüter: Eis. Fakt ist: je kälter, desto verschlossener der Whisk(e)y und seine Aromenpalette. Dagegen zeigt sich der Gaumen charaktervoll, die Süße tritt in den Hintergrund: würzig, weich, fast ölig fließt der Dram über die Zunge. Ein Tumbler mit breiter, gerader Öffnung ist das perfekte Glas für diese Form der Darreichung. Massiv, wuchtig und sehr wertig liegen diese, oft auch Old Fashioned genannten, Gläser in der Hand. Ein Genuss für sich. Auch um mit Ginger Ale, Soda oder einem Schluck Tonic aufzugießen, bieten sich diese Rocks-Gläser an. Will man sich etwas schlanker und schlaksiger geben, greift man zum Highball- oder Longdrink-Glas. Der Name ist Programm. Probieren und verkosten Sie, ganz nach Ihrem Gusto.

Erlaubt ist, was gefällt. Höchst stilvoll, mit einem Zwinkern in den Augen.

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Empfehlung von Alexander Moropulo

Die kleine Destillerie befindet sich in Knockando in der Whisk(e)yregion Speyside. Seit 1898 wird gebrannt, als eine von wenigen in Schottland unterhält die Brennerei auch heute noch ihre eigene Mälzerei. Seit über 120 Jahren setzen die Master Distiller auf Sherryfässer aus Spanien. Die vollen zwölf Jahre lang darf der Tamdhu Single Malt ausschließlich in erst- und zweitbefüllten Olorosofässern aus europäischer sowie amerikanischer Eiche sein außergewöhnliches Aroma entwickeln. Der Nase strömt ein reichhaltiger Duft nach Orangen, tropischen Südfrüchten, weißen Blüten und Mandeln entgegen. Am Gaumen ist der Tamdhu 12 YO ungemein balanciert, weich und mild.Das nussige Aroma der Sherryfässer paart sich mit feinen Fruchtnoten und Würze. Am besten ein Glas einschenken, sich zurücklehnen und genießen. Mein Tipp: Die edle Flasche macht sich auch gut als Weihnachtsgeschenk für Whisk(e)yfreunde.

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