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Was ist Cider? Alles über Apfelschaumwein

In Großbritannien und Frankreich ist er in aller Munde und Gläser: Cider. Es handelt sich um ein aus Äpfeln hergestelltes, alkoholisches Erfrischungsgetränk mit fruchtigem Geschmack und orange-goldener Farbe. Doch was ist es genau? Wie wird Cider hergestellt und gibt es einen Unterschied zu Cidre? Wir sagen es Ihnen!

 

Anmerkung: Der leichteren Lesbarkeit zuliebe beschränkt sich dieser Artikel allgemein auf die Bezeichnung “Cider”. Diese meint aber, soweit nicht anders ausgeführt, sowohl Cider als auch Cidre.

  

Ist Cider Wein oder Bier?

Wer schon einmal in Großbritannien (oder einem Irish Pub in unseren Breiten) war, bringt das Getränkt vielleicht mit Bier in Verbindung. Denn meist schenkt jedes Bierlokal auch zumindest eine Art von Cider aus. Dieser gilt dort, wie bei uns etwa der Wein des Hauses, als Alternative zum Bier angeboten.

 

Ein Blick auf die Geschmacksrichtungen von Cider lässt dagegen eher vermuten, dass es sich um eine Art von Wein handelt. Immerhin werden die Getränke, je nach Sorte, als herb bzw. trocken oder süß bzw. lieblich bezeichnet.

 

Die Antwort auf die Frage, ob Cider nun Wein oder Bier ist, lautet aber: weder noch. Cider hat zwar mehr mit Wein als mit Bier gemeinsam und wird im deutschen Sprachraum auch als “Apfelschaumwein” bezeichnet, gehört aber per Definition weder der einen noch der anderen Kategorie zur Gänze an und stellt damit genau genommen eine eigene Getränkekategorie dar.

 

 

 

 

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Wie wird Cider hergestellt?

Vereinfacht gesagt, wird für die Herstellung von Cider Apfelsaft vergoren. Im Detail bedeutet das: Äpfel werden gepresst und der dadurch entstandene Most in einem geschlossenen Tank oder einer geschlossenen Flasche mit Hefe versetzt und so zum Gären gebracht. Da beim Gärvorgang bekanntlich Gase entstehen, die dank des Verschlusses nicht aus dem Behälter entweichen können, bleiben sie in Form von Kohlensäure im entstehenden Cider erhalten.

  

Welche Arten von Cider gibt es?

Wie auch der Wein geschmacklich abhängig von der verwendeten Rebsorte ist, ergeben unterschiedliche Apfelsorten verschiedene Spielarten von Cider. So wirken sich Eigenschaften wie Süße, Säure und Gerbstoffgehalt der Früchte auf Geschmack und Alkoholgehalt des Apfelschaumweins aus.

 

Unabhängig von der verwendeten Apfelsorte gibt es aber mehrere Begriffe, mit denen Cider bezeichnet werden kann – diese meinen im Grunde alle dasselbe Getränk:

  • Cider
  • Hard Cider
  • Cidre
  • Apfelschaumwein
  • Apfelsekt
  • Apfelbier

 

Sie alle werden wie oben beschrieben vergoren und bestehen zur Gänze oder zumindest zum größten Teil aus reinem Apfelsaft. Begegnet Ihnen hingegen ein Getränk mit der Bezeichnung “White Cider", handelt es sich dabei um ein Produkt, das zu den Alkopops gezählt werden kann und zu einem großen Teil aus Wasser und Zucker besteht.

 

Nicht zu verwechseln ist der Cider oder Apfelschaumwein mit dem Apfelwein – dieser hat einen höheren Alkoholgehalt, schmeckt herber und enthält keine Kohlensäure.

 

Manche Hersteller von Cider, besonders jene aus Großbritannien, zeigen sich experimentierfreudig und bieten ihn in verschiedensten, fruchtigen Varianten wie Kiwi & Limette, Rhabarber & Vanille oder Holunder an. Sie können sich also nach Lust und Laune durchprobieren, um Ihre Lieblingssorte zu entdecken!

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Was ist der Unterschied zwischen Cider und Cidre?

Oft werden die beiden Bezeichnungen Cider (gesprochen: “Sai-Da”) und Cidre (gesprochen: “Sie-Dre”) gleichbedeutend verwendet. Allerdings gibt es zwischen ihnen kleine, aber feine Unterschiede in Herkunft, Geschmack und Alkoholgehalt:

 

  • Cider
    Diese Variante des Apfelschaumweins stammt aus Großbritannien und ist, wie bereits erwähnt, aus den dortigen Pubs nicht wegzudenken. Cider wird vergleichsweise lange vergoren und erreicht dadurch, neben einem Alkoholgehalt von etwa 4 bis 8 Volumenprozent, einen recht herben Geschmack.


  • Cidre
    Cidre stammt ursprünglich aus Frankreich, konkret der Bretagne und der Normandie. Der Gärungsvorgang wird hier früh gestoppt, wodurch ein besonders lieblicher Apfelschaumwein mit niedrigem Alkoholgehalt entsteht. So hat der Cidre doux etwa zwischen 2 und 4 Volumenprozent Alkohol. Der Cidre brut schmeckt etwas herber und bringt es auf ungefähr 5 Volumenprozent.

    Ob das Endprodukt trocken oder lieblich angeboten wird, hängt also vor allem davon ab, ob die Gärung gestoppt wird. Aus diesem Grund haben liebliche Apfelschaumweine einen geringeren Alkoholgehalt als ihre trockenen Gegenparts.

  

Wie lagert und trinkt man Cider?

Richtig gelagert wird Cider, genau wie die meisten alkoholischen Erfrischungsgetränke, kühl und lichtgeschützt. Bei einer Temperatur zwischen 8 und 12 Grad Celsius genossen, entfaltet der Apfelschaumwein sein volles Aroma und wird zum besonderen Genuss. Abgesehen von diesen Grundregeln unterscheidet sich die Art, wie Cider serviert wird, je nach Land und persönlicher Vorliebe. So wird das Getränk in Frankreich beispielsweise traditionell aus bauchigen, henkellosen Keramiktassen getrunken, während er in Großbritannien wie Bier direkt aus dem Zapfhahn kommt. Aber auch aus Weinglas oder Flasche getrunken, erfreut sich der Apfelschaumwein großer Beliebtheit.

 

Neben dem puren Genuss lässt sich Cider auch durchaus kreativ mischen. So kann er zum Beispiel mit Mineralwasser gespritzt oder mit Guinness zum sogenannten “Poor Man’s Black Velvet” vereint werden. Wer es lieber süß mag, probiert ein “Snake Bite”: Cider, helles Bier (Lager oder Pils) und ein Schuss schwarzer Johannisbeersirup ergeben ein fruchtiges Getränk, das mit den bei uns gängigen Klassikern wie Radler oder Pfirsichspritzer vergleichbar ist. Für “Cider Black” wird einfach nur Cider und Johannisbeersirup gemischt.

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und ein prickelndes Geschmackserlebnis bei Ihrem nächsten Glas kühlem Cider!

 

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