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Trocken- oder Nassfutter für Hunde und Katzen?

Als Elternteil eines Hundes oder einer Katze haben Sie sich bei der Suche nach dem besten Futter wahrscheinlich schon die Frage gestellt: Ist Trocken- oder Nassfutter besser? Oder braucht es vielleicht beides? Was ist eigentlich der Unterschied? Wir verraten es Ihnen!

Generell haben sowohl Trocken- als auch Nassfutter spezifische Eigenschaften:

Nassfutter

  • Feuchtigkeitsgehalt 70-85 %
  • niedrigkalorisch, deshalb ideal zum Gewichtsmanagement
  • verschlossen lange haltbar, verdirbt geöffnet allerdings schnell
  • je nach Sorte teils starker Eigengeruch
  • geschmacksintensiv, wird deswegen von vielen Hunden bevorzugt
  • weiche Konsistenz ist ideal bei Zahnproblemen und/oder im Alter

Trockenfutter

  • Feuchtigkeitsgehalt max. 14 %
  • hochkalorisch, daher bereits in kleinen Mengen sättigend
  • auch geöffnet lange haltbar
  • geruchsarm
  • leicht zu portionieren
  • für Futterautomaten geeignet
  • kann auch als Leckerli oder Snack zwischendurch gefüttert werden weniger Verpackungsmaterial

Umstritten ist, ob Trockenfutter die Zahngesundheit von Hund und Katz’ unterstützt. Denn während die eine Seite überzeugt davon ist, dass durch das harte Futter Zahnstein abgerieben und dadurch die Zähne gepflegt werden, vertritt die Gegenseite die Meinung, dass Trockenfutter zu sehr an den Zähnen haftet und damit Probleme verursachen kann. Fakt ist: Sowohl Katzen als auch Hunde schlingen ihre Nahrung. Zähne und Gebiss sind bei den Vierbeinern auch gar nicht darauf ausgelegt, ausgiebig zu zerkauen, wie wir Menschen das tun. Der mechanische Abrieb ist also minimal und sollte kein Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen Trockenfutter sein.

 

Wichtig: Achten Sie immer darauf, dass die Tiernahrung Ihrer Wahl als “Alleinfuttermittel” gekennzeichnet ist. Denn sogenannte “Ergänzungsfuttermittel” wie Leckerli & Co. versorgen Ihr Haustier nicht mit allen nötigen Vitaminen und Nährstoffen.

Wofür also entscheiden?

Hunde und Katzen können in der Regel sowohl trocken als auch nass oder mit einer Mischform ernährt werden. Hauptsache, es handelt sich um hochqualitatives Futter, das auf die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners abgestimmt ist! Für welche Form Sie sich entscheiden, ist hier mehr eine Frage der persönlichen Vorlieben von Tier und Halter:in.

Wichtig ist bei einer rein trockenen Ernährung Ihres Vierbeiners allerdings, dass er genug trinkt. Denn im Gegensatz zu Nassfutter wird nicht automatisch Flüssigkeit mit der Mahlzeit aufgenommen. Da eine Unterversorgung mit Wasser zu Problemen der Blase und Nieren führen kann, ist bei der Trockenfutterdiät ein Auge auf das Trinkverhalten Ihrer Fellnase das A und O! Das gilt ganz besonders für Katzen, die von Natur aus trinkfaul sind und deshalb zu Erkrankungen des Harntraktes neigen.

Bei einer reinen Nassfutter-Diät gilt es im Gegensatz dazu darauf zu achten, dass Reste nicht zu lange im Futternapf verbleiben. Denn das rohe Fleisch verdirbt schnell, ganz besonders bei warmen Temperaturen. Den Napf auf Vorrat zu befüllen und den ganzen Tag über stehen zu lassen, ist bei dieser Form der Fütterung also nicht ratsam.

Wenn Sie sich jetzt fragen sollten, wieso Sie sich für eines von beiden entscheiden müssen: Müssen Sie nicht zwangsläufig! Denn auch eine Mischkost aus sowohl Trocken- als auch Nassfutter ist möglich und wird von vielen Tierhalter:innen eingesetzt. Achten Sie dabei auf folgende Voraussetzungen:

  • Behalten Sie die Kalorienzufuhr im Auge: In Kombination soll die empfohlene Energiemenge für einen Tag nicht überschritten werden.
  • Neigt Ihr Tier zu Verdauungsproblemen, ist Mischkost nicht die beste Wahl. Denn trockenes und nasses Futter werden unterschiedlich schnell verdaut – ein laufendes Hin und Her zwischen beiden Varianten kann empfindliche Verdauungstrakte überfordern, was zu Verstopfung oder Durchfall führen kann.

 

Halten Sie im Zweifelsfall vor einer Futterumstellung Rücksprache mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin Ihres Vertrauens!

Sie sehen: Bei der Wahl des besten Futters für Ihren vierbeinigen Gefährten spielen einige Faktoren eine Rolle – am Ende des Tages kommt es aber weniger auf die Darreichungsform als auf die Zusammensetzung der Tiernahrung an. Solange diese an Alter, gesundheitliche Bedürfnisse & Co. angepasst ist, ist die Entscheidung für Nass-, Trocken- oder Mischfutter zweitrangig.

Mehr darüber, wie Sie gutes Hundefutter und gutes Katzenfutter erkennen, verraten wir Ihnen übrigens in unserer großen Themenwelt Haustiere! Außerdem erfahren Sie, wie Sie Allergien bei Hund & Katz’ erkennen, ob getreidefreies Hundefutter besser ist und mehr. Damit Sie die besten Entscheidungen für Ihre felligen Familienmitglieder treffen können!

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