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Frühling im Glas

Nicht nur draußen vor der Türe verabschiedet sich der Winter schön langsam und macht dem Frühling Platz, auch im Glas weichen die tiefwürzigen, dunkelfruchtigen und schweren Getränke wieder leichteren Tropfen.

 

Was jetzt gefragt ist, sind fruchtig-frische, aromatische und knackige Weine. Junge Weine vertreiben mit Leichtigkeit auch die letzten Wintergeister. Sie meistern das mit ihrer beschwingten Säure, glockenklarer Frucht und mit Aromen nach frischem Gras, Kräutern und Blüten, die einem sofort in die Nase steigen. Jetzt ist auch immerhin die Zeit, in der die meisten Winzer ihre Weißweine abfüllen. In allen Anbaugebieten – vom Kamptal bis ins Traisental, vom Wagram bis in die Thermenregion und weiter bis in die Südsteiermark – findet man nun die frischen, frühlingshaften Weine aus Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Grüner & Roter Veltliner, Welschriesling, Muskateller oder Riesling.

 

Aromatische Frühlingsboten

Der Frühling schickt seine Boten aus und die lassen sich auch im Weinglas wiederfinden. Der junge Sauvignon Blanc duftet nach Holunderblüten, frischem Heu und Stachelbeeren. Wer genau hineinschmeckt, wer sich Zeit lässt beim Verkosten, der entdeckt vielleicht auch Noten von grünem Spargel, Paprika, Maracuja oder Brennnesseln. Ebenso primärfruchtig – also voller Aromen, die nicht vom Ausbau oder der Reife des Weines beeinflusst sind – kommt der Muskateller daher. In ihm finden sich Aromen von süßen Trauben und Muskatblüten sowie kräutrige Noten. Im Riesling wiederum zeigen sich Anklänge von pflückfrischem Steinobst und Zitrusfrüchten. Am Gaumen sind die Frühlingsweine allesamt eher verspielt, tänzelnd und frisch. Es sind keinesfalls die überbordenden Aromen, die Gaumenexplosionen und wuchtigen Alkoholbomben, die wir uns erwarten. Die Weine des Frühlings begeistern vielmehr mit hellen, grüngelben Reflexen im Glas, saftigem Bouquet in der Nase sowie mit leichter Struktur, belebender Säure und Akrobatik am Gaumen.

Die Seele des Weins

Das Aroma ist die Seele des Weines. Diese kommt bei jungen, frischen Weißweinen am besten zur Geltung, wenn sie gut gekühlt genossen werden. So sehr die ersten warmen Sonnenstrahlen und die frische Frühlingsluft uns guttun, so wenig zuträglich sind Wärme und Luft den Frühlingsweinen. 9 bis 10 °C Trinktemperatur sollten sie haben, mehr nicht, ansonsten lieber die Flasche noch mal zurück in den Kühler stellen.

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Verspielte Speisenbegleiter

Auch auf unseren Tellern bemerkt man den Wechsel der Jahreszeiten. Die Leichtigkeit in Form von frischen Fischen, Federvieh, zartem Gemüse und Kräutern hält in der Küche Einzug. Zu Gerichten mit Bärlauch und anderen Wildkräutern schmeckt ein Glas meist ebenso vegetal duftenden Sauvignon Blancs. Zu fangfrischen Saiblingen und Forellen machen sich ein junger Veltliner oder ein Gemischter Satz recht gut. Muskateller wiederum begleitet Gemüsevorspeisen, Salate oder auch asiatische Kompositionen ganz ausgezeichnet. Roter Veltliner, eine der traditionsreichsten Sorten Niederösterreichs, erfährt gerade sowas wie eine Renaissance. Zur leichten Küche ist er dank seiner feinen Würze, Frische und Mineralik ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Speisenbegleiter.

 

Typische Frühlingsboten im Weinglas:

- Junge, frische Weißweine

- Aus Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Grüner & Roter Veltliner, Welschriesling, Muskateller oder Riesling

- Ideale Trinktemperatur: gut gekühlt bei 9 – 10 °C

Mag. Michael Hrobath, Weinexperte und freier Autor

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