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Im Tandem zur Spitze – Mentoring verbindet Generationen

Das Mentorenprogramm der Gerd A. Hoffmann-Akademie bringt Nachwuchswinzer:innen mit erfahrenen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.


Mentoring ist ein Herzensprojekt und großes Anliegen von Hans Bergmann und Waltraud Scharnagl, Leitung SPAR Sortimentsmanagement Wein und INTERSPAR Weinexperten. Im beruflichen Kontext funktioniert es wie eine Art Patenschaft. Was bedeutet: Personen mit besonderer Berufs- und Lebenserfahrung begleiten aufstrebende Talente über einen gewissen Zeitraum. Sie unterstützen vertrauensvoll und aktiv, fördern individuell und reichen vor allem ihr vorhandenes Wissenspotenzial weiter. Die Mentees profitieren von der Fachkompetenz ihrer Bezugsperson in unterschiedlichsten Bereichen. Wichtiger Punkt ist zudem der Einblick in berufliche Netzwerke. Im Vergleich zum Coaching, wo nicht mit gezielten Lösungsvorschlägen, sondern Denkanstößen gearbeitet wird, ist Mentoring viel zielgerichteter, breiter angelegt, funktioniert begleitend und beratend.

 

 

Seite an Seite zum Erfolg

Winzertalente zu erkennen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, war ein großes Anliegen von Gerd A. Hofmann, dem Gründer Österreichs wichtigster Weinmesse, der Vievinum. In seinem Andenken wurde die Gerd A. Hoffmann-Akademie ins Leben gerufen. 13 Nachwuchswinzer:innen treffen hier im Rahmen eines Cross-Mentorings auf namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Zwei davon kommen aus den Reihen von INTERSPAR. Hans Bergmann steht dabei dem jungen Eisenberger Winzer Clemens Krutzler, zur Seite. Waltraud Scharnagl, bildet mit Verena Langmann aus dem Schilcherland ein weiteres, spannendes Tandem. Heuer startete bereits der dritte Jahrgang der Akademie, die jeweils anlässlich der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Vievinum neu aufgelegt wird. In der Vergangenheit sind dabei wertvolle Verbindungen entstanden, Winzertalente haben vielfältig profitieren können.

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Die Weststeiermark ganz tief im Herzen

Nachdem Verena Langmann vom Programm erfahren hatte, war ihr klar, da will sie dabei sein. „Ich sehe es als eine super Möglichkeit und Chance“, sagt die junge Winzerin mit Wurzeln in St. Stefan ob Stainz in der Weststeiermark. Sie arbeitet seit einigen Jahren an der Seite ihrer Eltern im Weingut Langmann Lex. Den Buschenschank der Familie hat sie mit ihren frischen Ideen bereits aufgepeppt. Die Arbeit im Weingarten und Keller nimmt Schritt für Schritt mehr Raum in ihrem Leben ein. Sie freut sich, durch ihre Mentorin eine neue Bühne und noch mehr Kontakte in der Branche zu bekommen. Der Einblick in die Arbeit eines großen Unternehmens wird sie zudem weiterbringen. „Wir werden ganz sicher auch eine Gaudi haben“, sagt das junge Talent. Waltraud Scharnagl, mittlerweile 32 Jahre bei SPAR beschäftigt, weiß wie wichtig Mentoring ist: „Ich habe selbst viel von erfahrenen Menschen lernen dürfen.“ 

Mit der jungen Weststeirerin, die ihr als Mentee zugelost wurde, ist sie mehr als happy. Beide Frauen haben berufsbegleitend studiert. Das verbindet. Vertrauen und Offenheit sind dem Duo wichtig. Social Media wird genauso am Plan stehen, wie die Weiterentwicklung bei Präsentationen und Tastings.

Vom Burgenland in die Welt und zurück

Hans Bergmann bildet mit Clemens Krutzler ein Team. Der Jungwinzer aus Deutsch-Schützen im Südburgenland und sein Mentor teilen die Leidenschaft für Blaufränkisch. Eine perfekte Basis für das, was sie während des Programms umtreibt. „Ich will nach und nach sehen, was Clemens braucht und ihm Einblicke in mein berufliches Umfeld ermöglichen, damit er neue Verbindungen knüpfen kann. Er soll auch die Chance haben in mein Tun reinzuschnuppern“, sagt Bergmann. Wichtig ist ihm ein Gesprächspartner auf Augenhöhe zu sein. „Ich bin kein abgebrühter Weineinkäufer, sondern immer neugierig und unvoreingenommen. Durch Clemens öffnet sich für mich sicher auch ein anderer Blickwinkel auf die Rotweinwelt.“ Der junge Winzer ist schon einige Zeit Teil des elterlichen Weingutes. Er liebt seine Arbeit dort, sieht aber gleichzeitig die große Chance als Mentee.

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„Ich denke durch Hans Bergmann kann ich mehr verstehen lernen, was der Konsument möchte. Meist bin ich in einer Bubble von Winzerkolleg:innen oder der Gastro unterwegs. Die Weinwelt ist aber viel breiter“, sagt er. In den vergangenen Jahren hat Clemens immer mal über den eigenen Glasrand hinausgeschaut. Entweder als Praktikant in einem südafrikanischen Weingut oder im Service einer Weinbar in Paris.

Neue Ziele für die Zukunft

Was die beiden Mentees verbindet, ist nicht nur ihre Herkunft aus zwei der am stärksten unterschätzten Weinregionen Österreichs – der Weststeiermark und dem Eisenberg. Sie sind zudem blitzgescheite, sympathische und engagierte junge Menschen mit großer Zukunft. „Für uns ist es eine Freude, sie zu stärken und ein Stück auf ihrem beruflichen Weg begleiten zu können“, so Waltraud Scharnagl und Hans Bergmann unisono.

Eindrücke vom Abend des Mentoringprogramm Eindrücke vom Abend des Mentoringprogramm Eindrücke vom Abend des Mentoringprogramm

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