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Wie erkennt man gutes Fischfutter?

Sie sind bunt, oft exotisch und eine wahre Augenweide: Zierfische als Haustiere sind etwas ganz Besonderes. Und wie alle anderen tierischen Familienmitglieder sollen natürlich auch sie bestens versorgt werden. Denn hochqualitatives Fischfutter sorgt nicht nur für gesunde Aquariumbewohner, sondern kann auch Algen- und Schneckenplagen vorbeugen. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf auf folgendes zu achten:

  • Die richtigen Inhaltsstoffe

Nicht alle Fischarten haben dieselben Bedürfnisse – das betrifft Temperatur und Sauerstoffgehalt des Wassers genauso wie ihre Ernährung. Während viele Pflanzenfresser sind, denen kein tierisches Protein in Form von Fischmehl, Würmern oder Insekten verfüttert werden sollte, benötigen die fleischfressenden Raubfische dieses sehr wohl. Eine rein pflanzliche Ernährung dieser Arten wäre nicht nur nicht artgerecht, sondern kann auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Achten Sie deshalb genau auf die Zusammensetzung der Futtermischungen:

Pflanzenfresser:

  • Algen
  • diverse Pflanzen
  • (kein Fischmehl)

Allesfresser:

  • Algen
  • diverse Pflanzen
  • Insekten
  • Insektenlarven
  • kleine Krebstiere wie z.B. Krill
  • (kein Fischmehl - in freier Wildbahn stehen bei diesen Fischen keine Artgenossen auf dem Speiseplan)

Raubfische:

  • Würmer
  • Insekten
  • Insektenlarven
  • kleine Krebstiere wie z.B. Krill
  • hochwertiges Fischmehl
  • ein geringer Anteil pflanzlicher Bestandteile
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Pflanzen- und Allesfressern können Sie zusätzlich zur fertigen Futtermischung auch frisches Gemüse wie Salat- und Spinatblätter, Gurke, Zucchini, Brokkoli und Karfiol (alles vorher mit heißem Wasser abwaschen) anbieten. Auch angequetschte Erbsen und vorgekochte Kartoffeln werden von vielen Fischen gern angenommen. Raubfische freuen sich zwischendurch über ein Stück frisches Fischfleisch – falls etwas übrig bleibt, nehmen Sie die Reste aus hygienischen Gründen aber nach der Fütterung gleich wieder aus dem Wasser. Gemüse kann für bis zu zwei Tage im Aquarium verbleiben, sollte aber spätestens dann auch wieder entfernt werden.

Und: Vermeiden Sie fertiges Fischfutter, dem Lockstoffe zugesetzt sind! Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn Zutaten von minderwertiger Qualität verwendet wurden, welche die Tiere andernfalls nicht fressen würden.

  • Weiche Konsistenz
    Ebenfalls wichtig: Finger weg von hartem Fischfutter, etwa in Form von Pellets. Dieses kann zu kleinen Verletzungen im empfindlichen Maul der Tiere führen, wodurch Verpilzungen oder Bakterienbefall begünstigt werden. Ideal sind weiche Flocken, Granulat oder Perlen ohne scharfe Kanten.
  • Maulgerechte Größe
    Neben der Konsistenz spielt auch die Größe des Futters – also der Flocken, Perlen und Futtertiere – eine wichtige Rolle. Denn während größere Fische problemlos große Futterperlen sowie ganze Insekten und Larven vertilgen können, sind diese für kleine Fische mit ihren kleinen Mäulern nicht geeignet. Sie benötigen zarte Flocken oder Granulat, um problemlos satt zu werden.
  • Gut verdaulich
    In billigem Fischfutter werden oft Zutaten verarbeitet, welche für die Tiere schwer verdaulich sind. Das führt nicht nur dazu, dass sie trotz ausreichender Futtermenge unterernährt sind, sondern kann auch Schnecken- und Algenbefall im Aquarium begünstigen. Denn wird ein großer Teil der Nährstoffe aus dem Futter wieder unverdaut ausgeschieden, freuen sich stattdessen eben jene Schädlinge über sie. Auch ein falsches Protein-Fett-Verhältnis in der Futtermischung sorgt für Verdauungsschwierigkeiten. Achten Sie deshalb darauf, dass hochwertige Öle und Fette mindestens 10 % des Fischfutters ausmachen.
  • Schwimm- / Sinkverhalten
    Zu guter Letzt gilt es noch, eine Futtermischung zu wählen, die für alle Aquariumbewohner ideal erreichbar ist. Denn während Fische, die von der Wasseroberfläche fressen, aufschwimmendes Futter wie etwa Flocken benötigen, sind Bodenbewohner darauf angewiesen, dass ihre Mahlzeit schnell absinkt – ideal sind hier Mischungen in Form von Tabs.

 

Auch bei Fischfutter lautet also die Devise: Transparenz der Hersteller ist gefragt! Greifen Sie zu Produkten mit detaillierter Auflistung aller Zutaten, am besten inklusive Prozentangaben. Dann sind sowohl Sie als auch Ihre Flossenfreunde auf der sicheren Seite.

Wann und wie oft sollte man Fische füttern?

Fische sind sehr pflegeleichte Haustiere für alle, die gerne übers Wochenende verreisen. Denn: Sie halten es zwischendurch den einen oder anderen Tag ohne Futter aus. Es ist der Sauberkeit im Aquarium sogar zuträglich, ab und zu die Fütterung auszulassen – denn kommt nichts Frisches nach, ernähren sich die Fische stattdessen von Futterresten und Kleinstlebewesen wie Algen, die das Wasser bevölkern. So machen sie im Zuge ihrer Mahlzeit gleich “sauber” und beugen dem Verrotten von übrig gebliebenem Futter vor, was die Wasserqualität beeinträchtigen und damit ein Krankheitsrisiko für die Aquarienbewohner darstellen würde.

Abgesehen von einem gelegentlichen “Fastentag” müssen Fische natürlich trotzdem regelmäßig mit hochwertigem Futter versorgt werden, um fit und gesund zu bleiben. Je nach Art und Alter ist ihr genauer Bedarf unterschiedlich, generell gilt aber: Jungfische sollten etwa drei Mal pro Tag fressen, ausgewachsene Tiere finden mit einer Mahlzeit am Tag ein Auslangen.

Zu welcher Tageszeit Sie füttern, ist Ihren Flossenfreunden in der Regel egal. Wichtig ist nur, dass Sie die Aquarienbeleuchtung 30 Minuten vor der Fütterung einschalten, bzw. sie danach noch mindestens 30 Minuten aktiviert bleibt. Falls Sie gerade das Aquarium gereinigt und/oder einen Teilwasserwechsel durchgeführt haben, empfiehlt es sich außerdem, vor dem Füttern etwa eine halbe Stunde abzuwarten, bis sich die Fische nach der Aufregung wieder beruhigt haben.

Wie viel Futter brauchen Fische?

Die richtige Futtermenge für alle Bewohner des Aquariums abzuschätzen, ist nicht immer einfach. Besonders, wenn Sie auf ein anderes Futter umsteigen oder neue Fische hinzugekommen sind, ist das Finden der richtigen Menge Anfangs oft eine Herausforderung. Als Daumenregel gilt: Füttern Sie so viel, wie die Fische innerhalb von drei Minuten verputzen können. Sollte zu viel übrig bleiben, holen Sie das restliche Futter am besten mit Hilfe eines Keschers wieder aus dem Wasser. Denn zu viel überschüssige Nahrung im Aquarium kann das Entstehen einer Algenplage begünstigen und sollte deshalb unbedingt vermieden werden.

Sie sehen: Fischfutter will, genau wie die Nahrung aller anderen Tiere, gut gewählt sein. Mit dem wichtigsten Grundlagenwissen ausgestattet, fällt Ihnen der Kauf ab sofort aber bestimmt leichter. Im Sortiment von INTERSPAR finden Sie zum Beispiel Fischfutter der Marke Vitakraft in Form von Flocken oder Tabs für Bodenbewohner. Und wenn Sie noch mehr zum Thema nachlesen möchten, erfahren Sie in unserer Themenwelt Haustiere auch das Wichtigste über Lebendfutter im Aquarium. Außerdem erklären wir Ihnen, woran Sie gutes Hundefutter erkennen, von welcher Ernährung Katzen mit Diabetes profitieren und vieles mehr.

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