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Schaumwein-Map

Prickelnde Vielfalt auf einen Blick

(Salzburg, 31. Mai 2021) Ob mineralisch oder fruchtig, spritzig oder cremig, leicht oder wuchtig – die Vielfalt der österreichischen Schaumweine ist beachtlich. Wie findet man nun aber den „richtigen“ Sekt für seine eigenen Bedürfnisse? Mit dieser Ausgabe präsentiert die INTERSPAR weinwelt eine neue Österreich-Schaumwein-Map, die Ihnen künftig bei der Kaufentscheidung helfen soll. 

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Sekt ist nicht gleich Sekt – das wissen alle, die schon einmal das Sektsortiment der INTERSPAR weinwelt durchstöbert haben. Weil die österreichischen Sekte in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein beachtliches Niveau erreicht haben, sind sie in ihrer Bedeutung längst mehr als das obligate Glas bei Hochzeiten, Jubiläen oder Geburtstagen – sie werden nämlich mittlerweile immer und überall getrunken. Weil die österreichischen Sekte so unterschiedlich schmecken, ergibt es Sinn, sich mit ihren Unterschieden zu beschäftigen – das hilft bei der Suche nach dem „richtigen“ Sekt sowohl für den persönlichen Geschmack als auch für den jeweiligen Anlass. Im Prinzip gelten bei der geschmacklichen Einordnung eines Schaumweins ähnliche Kriterien wie bei einem Stillwein: Ein Sekt kann beispielsweise wuchtig-breit sein oder spritzig-leicht, und er kann den Gaumen mit fruchtigen oder eher mineralischen Noten umgarnen. Die fruchtigen Vertreter gelten im Allgemeinen als süffiger, die mineralischen als eleganter. Auch wenn die österreichischen Sekte tendenziell fruchtbetont daherkommen, zaubern manche Produzenten mitunter auch würzige Tiefen in ihre Flaschen. Schaumwein aus Österreich jetzt entdecken >

Mineralisch oder fruchtig

Die Paraderebsorte für eine elegante Charakteristik ist zweifellos der Chardonnay (eine der drei Hauptrebsorten im Champagner). Man erkennt ihn an seiner buttrigen Note, und er verfügt über die Fähigkeit, die Böden und das Klima seiner Herkunft in komplexen Geschmacksbildern widerzuspiegeln. Ein herausragender Vertreter dieser Richtung ist der Szigeti-Sekt St. Georgen g. U. Große Reserve, für den ausschließlich Chardonnay-Trauben aus einer Einzellage in St. Georgen am Leithagebirge verarbeitet wurden. weinwelt-Leser wissen: Das Leithagebirge ist für seine kalkhaltigen Böden bekannt und daher ideal für eine Burgundersorte wie den Chardonnay.

Auf der anderen Seite der Skala erfreuen sich aromatische Rebsorten wie der Gelbe Muskateller bei den Österreichern einer großen Beliebtheit. Von dieser Geschmacksrichtung gibt es eine ganze Reihe an unkomplizierten, süffigen Sekten, etwa den Polz Frizzante, der in Kooperation mit der INTERSPAR weinwelt entstand und seit Beginn an ein Bestseller ist. Sein typischer Rebsortencharakter aus Holunderblütenaroma und Zitrusnoten garantiert nicht zuletzt an heißen Tagen großen Trinkspaß.

Schaumweinmap_Steininger_600x500.jpg Im Weingut Steininger weiß man um das Geheimnis des hochwertigen Perlweins: Die Grundweine sind mittels traditioneller Flaschengärung gereifte Stillweine.

Viel Druck oder wenig?

Was Schaumweine von Stillweinen unterscheidet, ist natürlich das prickelnde Kohlendioxid. Wir wollen weder zu technisch noch zu juristisch werden, daher sei nur so viel gesagt: Je mehr Druck die Perlen auf den Korken ausüben, desto spritziger ist der Sekt. Es stimmt übrigens nicht, dass Sekte mit geringem Druck („Perlwein“, „Frizzante“) von sich aus minderwertiger sind als ihre spritzigeren Vertreter („Spumante“). Ein gutes Beispiel für sehr hochwertige Produkte mit vergleichsweise geringem Druck sind die Sekte vom Weingut Steininger in Langenlois, das eine ganz eigenständige Philosophie verfolgt: Als Grundweine werden gereifte, gleichsam „fertige“ Stillweine herangezogen, wodurch die mittels traditioneller Flaschengärung hervorgerufene Perlage einen hohen Grad an Cremigkeit aufweist.

Dry oder trocken?

Wie beim Stillwein kann auch beim Sekt außerdem zwischen trocken und süß unterschieden werden. Wobei die offiziellen Begriffe gelegentlich in die Irre führen: Dass „brut“-Sekte relativ trocken (wörtlich: „herb“) sind, dürfte bekannt sein. Warum aber schmeckt „dry“ süß, obwohl es mit „trocken“ übersetzt werden kann? Das hat historische Gründe: In der Champagne, wo diese Begriffe entstanden, wurden die Schaumweine ursprünglich sehr süß getrunken, sodass die bis heute für die Bezeichnung „dry“ gültige Zuckergradation dem damaligen Gaumen als vergleichsweise trocken erschien. Wie auch immer: Anders als bei Stillweinen hat der Süßegrad bei Schaumweinen in der Regel nicht mit dem Reifegrad der Beeren zu tun, sondern mit der sogenannten „Dosage“ – einer nachträglichen Zuckerzugabe am Ende des Herstellungsprozesses. Die Vielfalt der heimischen Sekte spiegelt das breite Spektrum der österreichischen Weinproduktion wider: Neben mehreren unterschiedlichen Rebsorten, die immer häufiger reinsortig ausgebaut werden, sind hierbei die unterschiedlichen Regionen zu nennen. Galt früher das Weinviertel, das in klimatischer Hinsicht der Champagne nicht unähnlich ist, als ideales Gebiet für „versektbares“ Traubenmaterial, wird nun quasi überall Sekt produziert. Den Anfang machte seinerzeit die Kellerei Szigeti im Burgenland – die überdies die ersten reinsortigen Sekte aus Grünem Veltliner und Welschriesling auf den Markt brachte –, und längst kommen auch aus der Steiermark hervorragende Sekte, etwa jene von Potzinger und von Polz.

Sperl_Tipp_600x500.jpg Schaumwein soll gut gekühlt getrunken werden. Aber Eiswürfel sind ein absolutes No-Go! Sie zerstören das wunderbare Prickeln dieser Tropfen.

Empfehlung von Florian Sperl

Bereits in der vierten Generation wird das Familienweingut Polz betrieben. Berühmt sind vor allem dessen Weißweine, aber auch bei den prickelnden Schaumweinen hat man sich einen Namen gemacht. 2006 haben Erich und Walter Polz mit großer Leidenschaft mit der Sektproduktion begonnen und damit auch eine große Tradition der Südsteiermark wiederbelebt. Mit dem Frizzante Rosé geht man heute den innovativen Weg ein Stück weiter. Gekeltert wird der Rosé aus reifen Zweigelttrauben. Die sorgen nicht nur für die schöne hellrosa Farbe, sondern vor allem auch für ein herrliches Aroma nach frisch gepflückten Waldbeeren und roten Früchten. Am Gaumen präsentiert sich der Frizzante schön balanciert und fruchtig. Dank seiner gut eingebundenen Säure und der schönen Perlage wirkt er besonders trinkanimierend. Rosé Frizzante ist ein besonders vielseitig einsetzbarer Begleiter, etwa zu kleinen Vorspeisen als Aperitif, zu Desserts und Käse sowie auch zur spicy Asia-Küche. Polz Frizzante Rosé jetzt bestellen >

Schaumwein & Essen

Die Österreich-Schaumwein-Map hilft Ihnen vielleicht auch bei der Frage nach der idealen Sektbegleitung zu Ihren Speisen. Mittlerweile können Sektfreunde nämlich ganze Menüfolgen mit Prickelndem abdecken. Schon probiert? Das ist jetzt nur ein Vorschlag: Zu italienischen Crostini oder klassischen Antipasti könnten Sie mit etwas Süffigem beginnen, wie beispielsweise mit dem Muskat Ottonel von Szigeti. Zum Pasta-Hauptgericht wäre vielleicht ein komplexer Sekt wie der Potzinger Brut 1860 eine Option. Und wenn Sie den Magen mit feinem Käse schließen möchten, dann ist der Traminer-Sekt vom Weingut Steininger bestimmt kein Fehlgriff. Das ist, wie gesagt, nur ein Vorschlag, aber wir sind uns sicher: Sie und Ihre Gäste werden eine Freude haben.

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//SCHAUMWEIN SOLL GUT GEKÜHLT GETRUNKEN WERDEN. ABER EISWÜRFEL SIND EIN ABSOLUTES NO-GO! SIE ZERSTÖREN DAS WUNDERBARE PRICKELN DIESER TROPFEN.//

von Mag. Stephan Burianek (freier Fachjournalist für Reise- und Genussthemen)

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