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Sommerweinsieger 2019

Wenn die Sonne das Quecksilber nach oben schiebt, steigt auch der Durst. Löschen kann man den mit Wasser – oder Wein! Es ist Zeit für die Kür der INTERSPAR-Sommerweine: Darf es ein eisgekühlter Weißer oder ein fruchtiger Rosé sein, oder lieber ein Roter?

(Aktualisiert/ Salzburg, 01.07.2020) Die letzten Jahre ließen wir eine Jury antreten, heuer haben wir uns zum Wörthersee aufgemacht und auf neutralem Boden von einem Steirer, einem Burgenländer und einem Niederösterreicher Rat in Sachen „perfekte Sommerweine“ geholt. Geplaudert haben wir dabei auch über das Leben, den Sommer und den Genuss. Was als Genuss empfunden wird, ist subjektiv. Der eine mag’s bunt, reichhaltig und vielfältig, der andere will vom Guten möglichst viel abbekommen. Ein Glaserl Wein, die Frau im Arm, ein wenig Zeit zu zweit: Das ist für Erich Scheiblhofer aus dem burgenländischen Andau Genuss und Lebensqualität. Die Zweisamkeit genießt der Winzer gerne auf seiner Terrasse, wo er den Blick nicht nur wohlwollend über die Gattin, sondern auch über rund 100 Windräder schweifen lassen kann. „Für mich ist das Energiepolitik auf höchstem Niveau!“

Sommerweine_2019_Winzer-beim-Essen_500x400.jpg Dockner, Scheiblhofer und Krispel beim Essen am See

Während sich Erich Scheiblhofer die Nachhaltigkeit auf die Fahnen geheftet hat, steht im Stammbuch des Burgenländers eine weitere Tugend als Auftrag: Mensch, ärgere dich nicht mehr. „Wenn du gelassen bleibst, dann bist du auch genussbereit ohne Ende.“ Immer würde das zwar nicht funktionieren. Mit 41 Jahren („okay, das ist jetzt kein biblisches Alter“) sei er aber entspannter als früher. „Im Körper darf sich nichts verklumpen, da musst du gelöst bleiben, dein eigenes Tempo wählen.“ Ein ziemliches Tempo erfordert die Verkostung der Weine, die in den Scheiblhofer’schen Barriquefässern schlummern. Spucken statt schlucken ist hier das Motto, andernfalls würde der retronasale Alkoholdampf die Ergebnisse verfälschen. „Es gibt Tage, da verkoste ich in Rekordzeit über 100 Fässer. Die ersten paar Male hast du einen Brummschädel. Aber nicht vom Trinken, sondern von der Konzentration.“ Größte Aufmerksamkeit widmen wir auch Erich Scheiblhofers Sommerwein 2019. Spätestens dann, wenn die Sonne zur Neige geht, ist die Zeit reif für seinen Cabernet Sauvignon. „Das ist kein ausgepowerter Tanninbomber. Der hat eine wunderschöne Johannisbeerennote und eine trinkanimierende Struktur.“ Weine von Erich Scheiblhofer jetzt bestellen >

Butterbrot & Pustzasee

Für den größten kulinarischen Genuss hat in Scheiblhofers Leben nicht der Wein, sondern ein Butterbrot gesorgt – und das nach einem 18-monatigen, ärztlich verordneten Kohlehydratfasten. „Der erste Biss war eine Offenbarung.“ Während Erich von seinem Butterbrot erzählt und vom Pusztasee, in den er abends gerne köpfelt, öffnet der Himmel über dem Wörthersee eine Schleuse. Der guten Laune tut das keinen Abbruch – zumal der Regenguss das nächste Thema einleitet: Sommerspritzer. Dass der zahlreiche Vorzüge hat, findet vor allem Josef Dockner. Man könne damit einen erschöpfenden Arbeitstag wunderbar beschließen und dabei auch „das Gehirn herunterfahren“. Der dafür verwendete Wein möge aber bitteschön ein guter sein! „Aus einem schlechten Wein wird kein guter Spritzer, sondern ein abartig grausiger. Das multipliziert sich.“ Josef Dockners Sommerwein – ein Rosé aus Zweigelt und Pinot Noir – verdient ganz andere Attribute. In der Nase offenbart der ein volles, intensives Bouquet nach Erdbeeren, Himbeeren und ein bisschen Kirsche, dem Gaumen spendiert er eine ausgesprochen schöne Frucht. Zum Verlängern ist der rosa Trunk fast zu schade, den genießt man am besten pur. Purer Genuss: Das ist für Josef Dockner auch gutes Essen. „Die Kulinarik steht bei uns ganz weit vorn. Dann kommt lange nichts.“ Dass man sich beim Essen keinen Sixpack antrainiert, weiß er. „Ich brauch keinen Waschbrettbauch, aber Schwimmreifen will ich auch keinen haben“, verrät der Kremstaler, den es im Sommer ans Meer und in die Berge zieht. Beizeiten sieht man den Winzer am Südufer der Donau dümpeln. Dort gäbe es herrliche Plätze. Die Sonnenbrille, die sich Dockner dabei auf die Nase klemmt, muss nicht rosarot sein. Der Winzer ist auch so glücklich und zufrieden: mit der Entwicklung, die das Weingut genommen hat, der Frau, die mit ihm in dieselbe Richtung geht, und dem außergewöhnlichen Familienzusammenhalt zwischen den Generationen. Weine vom Weingut Dockner jetzt bestellen >

Ordentlich Radau

„Als ich in den Betrieb eingestiegen bin, war ich 18. Ich habe neue Fläche angesetzt und war der festen Überzeugung, dass alle auf unsere Weine warten, wir nur noch liefern müssen.“ Falsch gedacht. Die Bestellungen blieben aus, stattdessen erschütterte ein Krach mit dem Vater das Haus. „Die Nachbarn haben angeläutet und gefragt, ob bei uns alles in Ordnung ist.“ Mittlerweile kann Stefan Krispel, 30, darüber lachen. Damals war es für ihn Anlass, seine vier Buchstaben in die Höhe zu stemmen und „wie ein Narrischer“ auf Messen und bei (potenziellen) Kunden vorstellig zu werden. Weine, Wollschweine, Buschenschank und Gästezimmer: Heute gilt das Weingut als eine der interessantesten Genussadressen Österreichs. Ein Genuss ist auch der Muskateller Vulkanland Steiermark DAC 2018, den Stefan Krispel als Sommerwein empfiehlt. „Der ist leicht, fruchtig, hat ein schönes Muskataroma. Der funktioniert auch als Spritzer hervorragend.“ Am Teller platziere man dazu idealerweise Fisch, gerne auch ein steirisches Backhendl. Ob Stefan Krispel vom Guten je zu viel bekommt? Ob der Winzer weiß, wann er aufhören muss? Tut er. Zwei Monate im Jahr wird gefastet, während der Erntezeit auch kein Schluck Alkohol getrunken. Das sei notwendig, aber nicht immer lustig, gesteht der Steirer. „Ich war gestern mit einem Freund beim Buschenschank, konnte mich nur schwer beherrschen.“ Da ist die Vorfreude auf die nächste Grillerei umso größer. Die findet vermutlich am Neusetzberg statt und damit mitten im Weingarten. „Das ist immer extrem cool dort. Mit Sonnenuntergang und so.“ Weine vom Genussgut Krispel jetzt bestellen >

Sommerweine_2019_mobile_703x541.jpg Banner-im-Text_Sommerweine2_1280x300.jpg Banner-im-Text_Sommerweine2_1280x300.jpg
Sommerweine_2019_Uhudler_500x400.jpg Trummer Uhudler Sekt Sparkling

Sommerschaumweinsieger 2019

Er ist ein robuster Naturbursche, der sich nicht einmal von der Reblaus beeindrucken ließ: der Uhudler. Eine Legende ist er und eine Rarität gleichermaßen, im Südburgenland fest verwurzelt und aufgrund seiner Säure, mit der er sich auch schützt, ideal für den Bioanbau geeignet. Bei den Trummers aus Stegersbach hat der Uhudler einen ausgesprochen guten Stand. Seit 30 Jahren produziert die Familie aus den Früchten der Region Säfte und Marmeladen – aus dem Uhudler außerdem einen feinperligen Sekt, der wunderbar nach Walderdbeeren und Himbeeren duftet. „Unser prickelnder Uhudler ist ein Naturprodukt, der hat ein ganz eigenes G’schmackl. Dass der zum Sommer-Schaumwein 2019 gekürt wurde, freut mich ungemein!“ Für Karl Trummer, der gemeinsam mit seiner Frau Renate und Sohn Martin den Betrieb leitet und rund 18 Mitarbeiter beschäftigt, ist der Beruf nicht nur ein Job: „Meine Eltern waren Bauern. Ich habe die Landwirtschaft mit der Muttermilch aufgesogen!“ Trummer Uhudler Sekt Sparkling jetzt bestellen >


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