PinaColada_Header_Mobile.jpg PinaColada_Header_Desktop.jpg PinaColada_Header_Desktop.jpg

Was ist eine Piña Colada?

Puerto Ricos Nationalgetränk im Portrait

 

If you like Piña Coladas…dann sind Sie damit nicht alleine! Denn der cremige Mix aus Ananas und Kokos ist ein echter Publikumsliebling. Und das aus gutem Grund – schließlich schafft er es wie kaum ein zweiter Drink, uns Schluck für Schluck zumindest gedanklich in den letzten Südseeurlaub zurückzubringen. Aber was steckt eigentlich hinter dem Namen? Woher stammt die Piña Colada wirklich und wie gelingt sie zu Hause originalgetreu? All das verraten wir Ihnen hier!

Vom Piratenschiff ins Luxushotel: Woher kommt die Piña Colada?

Verglichen mit Klassikern Gin Tonic oder Mojito ist die Piña Colada fast ein Jungspund unter den Drinks. Dennoch reicht ihre Geschichte über Jahrhunderte zurück. Wer sie allerdings erfunden hat, darum ranken sich zahlreiche Legenden. Eine besonders abenteuerliche Variante führt uns in die 1800er, auf hohe See zum Piraten Roberto Cofresí. Angeblich soll er seiner erschöpften Crew damals mit einer Mischung aus weißem Rum, Kokos und Ananas wieder neue Kräfte verliehen haben und damit der Urheber des cremigen Mixes sein.

 

Richtig spannend wird es aber bei der Frage, wer die Piña Colada zum ersten Mal als Cocktail serviert hat. Das behaupten nämlich gleich drei Männer aus Puerto Rico: Ramón “Monchito” Marrero, seines Zeichens Barkeeper im berühmten Hotel “Caribe Hilton” in San Juan sagt, er habe das Rezept 1954 kreiert. Das meint aber auch einer seiner Kollegen aus demselben Hotel von sich. Und auch Don Ramon Portas Mingot, Bartender im Kult-Lokal “La Barrachina", will den Cocktail 1963 erfunden haben.

 


Schon gewusst? Aufgrund ihrer einmaligen Rezeptur passte die Piña Colada anfangs in keine der klassischen Cocktail-Kategorien wie Sour, Highball oder Tiki-Drink. Am ehesten erinnert sie noch an einen Ananas-Daiquiri. Ihre cremige Konsistenz machte eine ganz neue Drink-Familie nötig. Und so versteht man unter “Coladas” heute Drinks, die mit Kokosmilch oder Kokoscreme verfeinert wurden. Auch, wenn dieser Name ursprünglich nichts mit Kokos zu tun hat – denn “Piña Colada” bedeutet eigentlich “entsaftete Ananas”.


 

Unabhängig vom wahren Erfinder steht fest: Die Piña Colada stammt aus Puerto Rico. Sie ist dort sogar so beliebt, dass sie 1978 zum Nationalgetränk gekürt und mit der Zeit auch weltweit zu einem absoluten Fixstarter auf jeder Cocktailkarte wurde. Diesen Siegeszug verdankt sie auf jeden Fall dem "Caribe Hilton" und seinen zahlreichen cocktail-affinen Gästen. Denn auch, wenn bis heute nicht geklärt ist, ob der Drink wirklich in diesem Hotel erfunden wurde, trat er von dort seine Reise rund um den Globus an – und wurde spätestens mit dem Welthit „Escape“, besser bekannt als „The Piña Colada Song“, zur Ikone unter den Kult-Cocktails.

Welcher Rum gehört in eine Piña Colada?

Piña Colada kann sowohl mit weißem als auch braunem Rum gemischt werden. Auf welche Variante Ihre Wahl fällt, ist Geschmackssache: Wer es leicht süß und frisch mag, greift – wie es auch in vielen Bars rund um die Welt üblich ist – zu weißem Rum. Er lässt den fruchtigen Zutaten den Vortritt und sorgt für eine sommerliche Leichtigkeit im Glas. Brauner Rum hingegen bringt durch seine Reifung eine weichere, warme Süße mit – perfekt für alle, die ihren Cocktail gern intensiver genießen.

 


Tipp: Mehr zu den Unterschieden von weißem und braunem Rum und für welche Cocktails die beiden Spirituosen-Klassiker noch geeignet sind, finden Sie in unserer Welt der Cocktails!


 

Und wie machen es die Profis? Im legendären "Caribe Hilton" wird die Piña Colada damals wie heute mit Bacardi Gold gemixt – einem goldenen, mittelgereiften Rum mit sanften Vanille- und Karamellnoten. Die Barkeeper:innen der Bar “La Barrachina” hingegen setzen auf einen ganz besonderen Schatz: Ron del Barrilito, den ältesten Rum Puerto Ricos. Er reift in Sherryfässern und verleiht dem Drink dadurch einen komplexeren Charakter – mit einem Hauch von Holz, herrlich weich und elegant.

 

Am Ende gilt allerdings wie bei allen Cocktail-Klassikern: Ob Bacardi, Havana Club, Diplomático, ein anderer Rum oder gar kein Alkohol – erlaubt ist, was schmeckt. Von traditionell bis experimentierfreudig, die Wahl des Rums verleiht jeder Piña Colada ihre ganz persönliche Note.

Kokosmilch oder Kokoscreme: Was eignet sich besser für Piña Colada?

Neben aromatischem Rum und fruchtiger Ananas ist es auch das Kokosaroma, welches der Piña Colada ihren einmaligen Geschmack verleiht. In den Bars von Puerto Rico wird hierfür Cream of Coconut verwendet – eine süße, dickflüssige Creme aus püriertem Fruchtfleisch und Zucker, die dem Cocktail seine unverwechselbar cremige Textur verleiht.

 

Da diese südamerikanische Spezialität aber nicht überall verfügbar ist, landen vielerorts klassische, ungezuckerte Kokoscreme oder Kokosmilch im Mixer. Das kann den Geschmack und die Konsistenz leicht verändern, sorgt aber trotzdem für einen herrlich tropischen Drink.

 

Kurz gesagt: Für das Originalrezept ist Cream of Coconut unverzichtbar, doch auch Kokoscreme oder Kokosmilch können eine stimmige Alternative sein. Entscheidend ist am Ende nur, dass der Drink harmonisch schmeckt.

Wie mixt man die perfekte Piña Colada?

Rezepte für die Piña Colada gibt es viele – doch wer es wirklich authentisch mag, orientiert sich am Original aus San Juan. Im Hotel “Hilton Caribe” etwa wird der Cocktail noch heute nach folgender Rezeptur zubereitet:

 

Zutaten:

  • 6 cl Rum
  • 3 cl Cream of Coconut
  • 3 cl Schlagobers
  • 18 cl Ananassaft
  • 125 g Crushed Ice

 

So geht’s:

  1. Zuerst Rum, Cream of Coconut, Schlagobers und Ananassaft im Mixer vermischen.
  2. Jetzt fehlt nur noch das Crushed Ice: Gemeinsam mit den anderen Zutaten wird es für rund 15 Sekunden kräftig gemixt und anschließend in einem hohen, bauchigen Hurricane-Glas serviert.
  3. Garniert wird der fertige Drink mit einem Stück frischer Ananas und einer Kirsche.
PinaColada-Rezept.jpg

Tipp: Wer keinen Mixer parat hat, kann die Piña Colada auch im Shaker zubereiten – dafür braucht es allerdings etwas Muskelkraft, um alle Zutaten zu einer samtigen Creme zu verbinden. Und egal ob gemixt oder geshaked: Am besten genießt man die Piña Colada eiskalt, denn nur so zeigt sie sich von ihrer erfrischendsten Seite.

Cocktails & Co. in der INTERSPAR weinwelt

Haben Sie Lust bekommen, selbst eine frische Piña Colada oder einen anderen Cocktail-Klassiker zu mixen? Dann stöbern Sie doch in der INTERSPAR weinwelt: Ob karibischer Rum, rauchiger Whisk(e)y, aromatischer Gin oder feiner Vodka – hier finden Sie alles, was Sie für Ihren nächsten Cocktailabend brauchen. Und wenn Sie neben den passenden Zutaten auch etwas genussvolle Inspiration suchen, lohnt sich ein Blick in unsere umfangreiche Wein- und Spirituosenkunde. Dort wartet passender Lesestoff – von den wichtigsten Cocktail-Basics über eine Reise in die Welt der Mixologie bis hin zu Wissenswertem rund um die Geschichte des Cocktails. Viel Freude beim Mixen und Genießen!

Andere Kund:innen interessieren sich auch für ...

 

Bitte wählen Sie eine Versandart.

Mehr Infos zu Gutscheinen in den FAQ
Hersteller-spezifische AGB finden Sie in der Produktbeschreibung.

Keine Versandkosten !

zzgl. Versandkosten!
Mehr Infos zu Gutscheinen in den FAQ