Welcher Aperitif ist 2026 in?
Dieses Jahr sind vor allem zwei Geschmacksrichtungen im Trend: Fruchtig-mediterrane Zitrusnoten, die uns gedanklich an die Mittelmeerküste versetzen, und blumig-herbe Variationen. Auswahl gibt es von beiden genügend, denn Produzent:innen werden in der Herstellung gerne kreativ – von klassischen Methoden bis zu innovativen Techniken ist alles dabei. Auch beim Alkoholgehalt wird munter experimentiert, Varianten mit weniger oder ganz ohne Alkohol setzen sich immer weiter durch (Stichwort “Easy Drinking”). Struktur und Mundgefühl entstehen durch Bitterstoffe, natürliche Extrakte, fein austarierte Süße und oftmals Kohlensäure.
Diese Balance macht die Aperitifs dieses Sommers so spannend: Sie sind keine halbherzigen Kompromisse, sondern eigenständige Interpretationen langer Traditionen – egal, ob es geschmacklich eher in die zitronige oder florale Richtung geht. Hier die beiden Spielarten im Kurzportrait, Genuss-Tipps inklusive:
Aperitif mit Zitrus: Ein Schluck Dolce Vita
Stilistisch spiegeln viele Aperitif-Ideen dieses Jahr die Urlaubsländer am Mittelmeer wider, allen voran natürlich Bella Italia. Die aromatische Basis bilden Noten von prallen Amalfi-Zitronen, herben Bitterorangen, ätherischer Bergamotte oder fein-herber Artischocke. Ein paar besonders geschmackvolle Beispiele:
- Laori Amalfi: Auf Basis von Amalfizitronen hergestellt, ideal um einem klassischen Spritz eine überraschende Fruchtnote zu verleihen.
- Limoncello Original: Ein zitroniger Klassiker, der einfach immer geht und auch diesen Sommer nicht fehlen darf. Schmeckt pur, aber auch prickelnd mit Prosecco, Tonic oder Mineralwasser.
- Italicus Rosolio di Bergamotto: Eine moderne Interpretation des typisch italienischen Rosolio. Begeistert mit der typischen Bergamotte-Note und einem Hauch von Earl Grey.