Das macht Wein aus dem Burgenland so besonders
Mit rund 13.800 Hektar Rebfläche ist das Burgenland Österreichs zweitgrößte Weinbauregion – und die einzige, in der Rotwein die Hauptrolle spielt. Kein anderes Bundesland vereint so viel kontrollierte Herkunft auf so engem Raum: Gleich sechs DAC-Gebiete garantieren hier geprüfte Qualität und regionaltypischen Charakter.
Das Terroir ist ebenso vielfältig wie die Weine selbst, von den Schotterböden des Seewinkels über Löss, Sand und Lehm im Norden bis zu den kalkhaltigen Böden am Leithaberg und den eisenhaltigen Schieferböden im Süden. Diese geologische Bandbreite prägt den Charakter der burgenländischen Weine auf unverwechselbare Weise.
Dazu prägt der Neusiedler See als Herzstück des Landes das Klima. Europas zweitgrößter Steppensee speichert im Sommer Wärme, die er nachts an die umliegenden Weingärten abgibt. Im Herbst begünstigt die hohe Luftfeuchtigkeit die Bildung der Edelfäule (Botrytis cinerea) – die Grundlage für die weltberühmten Süßweine aus dem Seewinkel und Rust.
Und dann sind da noch die Menschen: Hier verbinden Winzer:innen Pioniergeist mit Qualitätsbewusstsein. Initiativen wie „Pannobile" haben in den 1990er-Jahren neue Maßstäbe gesetzt und das Burgenland international auf die Weinkarte gebracht.