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Riesling

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Riesling: Die Spitzenweine aus der Wachau und von der Mosel

  

(Salzburg, 15.09 2022) Schier unendlich sind die Facetten, die der Riesling hervorbringt. Wie keine zweite Rebsorte zaubert sie die Herkunft ins Glas. Sie überzeugt als trockener Wein genauso wie als Süß- oder Schaumwein. Die Aromatik ist ausdrucksstark mit dem Duft nach Zitrusfrüchten, Steinobst, über Exotik bis hin zu floralen Noten. Gereift können sie nach Earl Grey duften und manche entwickeln den für Riesling eigenen Petrolton. Die frische Säure und die Mineralität verleihen den Weinen Rückgrat und sorgen für die legendäre Reifefähigkeit des Rieslings. All das fällt besonders intensiv aus, wenn die Reben auf kargen Böden stehen.

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Flüsse prägen die Landschaft

Rieslingfreunde kommen deshalb an zwei Regionen nicht vorbei: die Mosel und die Wachau. Die Kulturlandschaften beider Weinbaugebiete wurden von Flüssen geformt. So schlängelt sich die Mosel wildromantisch durch das rheinische Schiefergebirge, während die Donau sich ihren Weg durch Urgestein gebahnt hat. Entstanden sind von kargen Böden geprägte Steilhänge, die dem Riesling alles abverlangen aber eben auch für die natürliche Konzentration in den Weinen sorgen. „Wachauer Riesling ist so gut, weil er durchwegs in den richtigen Lagen steht“, erklärt Roman Horvath MW von der Domäne Wachau dazu.

Ganze 80 ha der Domäne sind dem Riesling gewidmet. Damit ist sie der größte Riesling-Erzeuger Österreichs und in Zukunft sollen es noch mehr werden. „Wir haben hier sehr gute Erfahrungen mit Riesling auch in Zeiten des Klimawandels“, erklärt Roman Horvath MW dazu. Riesling kommt gut mit Trockenstress zu recht und behält trotzdem seine Typizität.

Die Lagen im Glas

Die trocken ausgebauten Rieslinge aus der Wachau mit ihrer verlässlichen Typizität sind ein Markterfolg. Man weiß, was man bekommt, wenn man eine Flasche Wachauer Riesling öffnet. Die frische Säure wird mühelos von Mineralität getragen. Differenzierung im Geschmack ergibt sich aus den Lagenunterschieden. Mit 155 Haupt- und Subrieden zeigt die Wachau eine einzigartige Vielfalt. Die Riede Kirnberg beispielsweise steht auf einem von Paragneis geprägten und von der Sonne verwöhnten Hochplateau. Nachts umspült kühle Luft aus dem Dunkelsteiner Wald die Reben. So ergibt sich ein Spiel aus tiefer Würze, rassiger Säure und cremiger Textur.

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Während die Lage Steinriegl vom Marmor im Untergrund geprägt wird. Die Rieslinge fallen in der Jugend straff, kühl sowie salzig aus und entwickeln mit Reife ein würziges Bukett. Überhaupt wird der geduldige Weingenießer mit einem facettenreichen Reifebukett belohnt.„Gereifter Riesling ist wunderbar, er schmeckt aber auch schon jung so gut“, erklärt Desiree Schröder, Sales Managerin vom Weingut Dr. Loosen und lacht. Das berühmte Weingut hat seinen Sitz in Bernkastel-Kues, im Zentrum der Mittelmosel. Zum Weingut gehören Spitzenlagen wie Wehlener Sonnenuhr oder Erdener Prälat, die teilweise mit über 80 Jahre alten Reben bestockt sind.

Trockener Moselwein profitiert von den warmen Jahren

Wer meint, dass die Mosel nur süße Weine hervorbringt, irrt sich. Etwa ein Drittel der Weine wird heute trocken ausgebaut. Tendenz steigend. Besonders zu empfehlen sind die trockenen Weine aus den warmen Jahren 2018, 2019 und 2020, die dieser Kategorie noch einmal Schub gegeben haben. Gelungenes Beispiel ist das 2020er Grosse Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr vom Weingut Dr. Loosen. „Das ist für mich immer der feinste trockene Wein den wir auf den Tisch stellen“, beschreibt Desiree Schröder. Wer nach einer leichteren Variante sucht, sollte den Riesling „Satyricus“ kosten. Ein trockener Wein, der mit nur 11% Alkohol auskommt und aus einem Seitental der Mosel stammt. Die kühle Lage erlaubt es die Trauben lange hängen zu lassen, um aromatisch auszureifen aber nicht zu viel Zucker einzulagern.

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Natürlich bleibt der fruchtige Riesling eine Stärke der Mosel, allen voran das Prädikat Kabinett. Es gibt keinen anderen Wein weltweit, der bei oft nur 8% Alkoholgehalt eine vergleichbare Geschmacksfülle entwickelt und ebenso lange reifen kann. Solch leichtfüßigen Kabinette genießt man entweder als Aperitif oder als „Muntermacher“ nach einem langen Menü. Es ist das Spiel zwischen zarter Süße, straffer Säure, Mineralität und frischen Aromen das Suchtfaktor hat. Besonders gelungene Beispiele sind die Kabinett-Weine vom Weingut der Witwe Thanisch, die ebenfalls in Bernkastel ihren Sitz hat.

Einfach schön

Donau und Mosel prägen den Wein und die Landschaften von Wachau und Mosel – jeder Fluss auf seine Weise. Unglaublich schön sind beide Regionen und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Gut zu wissen

Lagerung: Die besten Rieslinge profitieren von der Flaschenreife. Dafür lässt man die Flaschen am besten im Karton und sucht einen gleichmäßig kühlen wie nicht zu trockenen Platz dafür. Wer keinen Keller hat, findet so einen Lagerplatz eventuell im Schlafzimmer, unter dem Bett oder im Kleiderschrank. Food-Pairing: So vielfältig wie der Riesling sind die Möglichkeiten der Speiseempfehlung. Genial schmeckt trockener Riesling zu Räucherlachs mit Meerrettich. Zu fettreichen Speisen sorgt die frische Säure für einen willkommenen Kontrast. Fruchtige Kabinette sind ideal zum Aperitif oder begleiten zarte japanische Gerichte. Gereifte trockene Lagen-Rieslinge begleiten auch kräftige Gerichte auf Basis von Geflügel, Kalb oder Schwein.

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