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Worauf muss man beim Staubsaugerkauf achten?
Zugegeben, Staubsaugen gehört für viele nicht gerade zu den Lieblingsaufgaben im Haushalt. Umso wichtiger ist ein Staubsauger, der gut in der Hand liegt, sich leicht manövrieren lässt und Schmutz zuverlässig aufnimmt – oder, wie ein Saugroboter, gleich einen Teil der Arbeit selbst übernimmt. Doch nicht jede:r stellt dieselben Anforderungen an die praktischen Haushaltshelfer. Wir verraten dir, worauf es bei der Auswahl ankommt und wie du ein Modell findest, das wirklich zu deinem Alltag passt.
Welche Arten von Staubsauger gibt es?
Vom kabelgebundenen Klassiker bis zum selbstfahrenden Roboter gibt es vier gängige Bauarten von Staubsaugern, die sich in Handhabung, Reichweite und Einsatzgebiet deutlich unterscheiden. Welche davon zu dir passt, hängt vor allem von deiner Wohnsituation und deinen Putzgewohnheiten ab.
Bodenstaubsauger
Der Klassiker unter den Staubsaugern: Bodensauger punkten vor allem mit hoher Saugkraft und großer Reichweite. Wie viel Fläche du abdeckst, bevor du die Steckdose wechseln musst, ergibt sich aus Kabel-, Schlauch- und Rohrlänge. Für große Räume solltest du hier also auf großzügige Maße achten. Neben regelmäßigem Umstecken bedeutet ein solcher Staubsauger auch, dass du ab und zu an Ecken hängen bleibst und das Kabel im Weg liegt.
Dafür punktet der Bodensauger an anderer Stelle: Weil Motor und Staubbehälter am Boden rollen, musst du das Gerät beim Saugen nicht die ganze Zeit tragen, was Rücken und Arme entlastet. Achte beim Kauf trotzdem auf das Gewicht des Korpus, vor allem wenn du den Staubsauger öfter über Stiegen oder Türschwellen heben musst.
Akkustaubsauger
Akkustaubsauger funktionieren ganz ohne Kabel. Das bedeutet: kein lästiges Umstecken beim Wechsel in einen anderen Raum, kein Hängenbleiben unter Türen oder an Ecken, keine Kabel-Stolperfalle. Zudem sind sie besonders auf Stiegen praktisch, weil sie in der Regel leicht sind und sich gut tragen lassen. Bei vielen Modellen lässt sich außerdem das Rohr abnehmen, sodass sie im Handumdrehen zum Handstaubsauger werden. Einen klaren Nachteil gibt es allerdings, denn du bist durch die begrenzte Akkulaufzeit eingeschränkt. Entscheidend ist zudem nicht nur, wie lange das Gerät saugt, sondern auch, wie lange es dauert, es wieder aufzuladen. Gerade in einem größeren Haus reicht eine Ladung dann womöglich nicht für alle Räume.
Handstaubsauger
Handstaubsauger sind klein, leicht und genau dann praktisch, wenn schnell eine überschaubare Fläche sauber werden soll – etwa der Frühstückstisch, die Couch oder die Kindersitze im Auto. Viele Modelle funktionieren kabellos und kommen auch mit nassem Schmutz zurecht. Je nach Leistungsstufe liegt die Akkulaufzeit meist bei etwa 25 bis 45 Minuten, weshalb Handstaubsauger für große Flächen weniger geeignet sind. Dafür lassen sie sich platzsparend im Regal, Schrank oder Abstellraum verstauen und sind bei kleinen Missgeschicken schnell griffbereit.
Staubsaugerroboter
Einmal einschalten und die Arbeit abgeben? Genau dafür sind Staubsaugerroboter gemacht, denn die kleinen Geräte saugen die Böden selbstständig. Geht der Akku zur Neige, kehren viele von allein zur Ladestation zurück und machen danach weiter. Einige Modelle leeren dort auch gleich den Staubbehälter.
Besonders hilfreich sind sie in Familienhaushalten, gegen Haustierhaare und auch für ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen. Läuft der Roboter mehrmals pro Woche, bleiben die Böden ohne viel Aufwand auf einem guten Grundniveau sauber. Ganz ersetzen können Staubsaugerroboter das gründliche Saugen aber meist nicht: In engen Ecken, hinter Türen und natürlich auf Treppen musst du zwischendurch selbst nachhelfen.
Was du vor dem Kauf auf jeden Fall beachten musst, ist die Höhe des Geräts: Soll es unter deinen Möbeln saugen, darf der Roboter nicht zu hoch sein. Auch rotierende Seitenbürsten sind wichtig, denn sie helfen zusätzlich dabei, Schmutz aus Ecken und entlang von Kanten vor den Sauger zu befördern. Alles Weitere ist oft eine Frage von Budget und persönlichen Vorlieben.
Staubsaugertypen im Vergleich
Typ | Vorteile | Beim Kauf bedenken |
|---|---|---|
Bodenstaubsauger |
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Akkustaubsauger |
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Handstaubsauger |
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Staubsaugerroboter |
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Worauf sollte man grundsätzlich beim Staubsaugerkauf achten?
Wichtig ist, dass das Gerät gut zu dir und deinem Alltag passt. Vor allem vier Punkte solltest du dabei immer im Blick behalten:
Geräuschentwicklung: Gerade leistungsstarke Staubsauger können im Betrieb recht laut werden. Die Lautstärke wird in dB, also Dezibel, angegeben – je niedriger der Wert, desto leiser das Gerät. 60 bis 70 dB entsprechen etwa der Lautstärke eines normalen Gesprächs und gelten für einen Staubsauger bereits als sehr leise. Werte bis 80 dB entsprechen etwa der Lautstärke eines vorbeifahrenden Autos – aktuell der erlaubte Höchstwert in der EU.
Staubemission: Trotz Beutel, Auffangbehälter und Filter wird immer ein kleiner Teil des eingesaugten Staubs wieder freigesetzt. Die Staubemission wird meist auf einer Skala von A bis D angegeben. Geräte der Klasse A setzen besonders wenig Staub frei, während Klasse D deutlich mehr Staub wieder in die Raumluft abgibt.
Handhabung: Aufsätze sollten sich leicht wechseln lassen, die Bedienelemente gut erreichbar sein und auch das Entleeren des Staubbehälters oder Wechseln des Beutels sollte ohne viel Aufwand funktionieren.
Stromverbrauch: Ein EU-Energielabel bzw. Effizienzklassen wie bei Waschmaschinen oder Kühlschränken gibt es für Staubsauger derzeit nicht, bis 2030 soll aber wieder eine einheitliche Kennzeichnung für alle Elektrogeräte kommen. Den Verbrauch kannst du bis dahin selbst überschlagen: Leistung in Kilowatt mal Saugdauer in Stunden ergibt die Kilowattstunden. Ein 900-Watt-Gerät kommt bei 15 Minuten Saugen also auf 0,225 kWh.
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Wie reinige ich meinen Staubsauger?
Auch der Staubsauger selbst braucht hin und wieder etwas Pflege – schließlich kommt er ständig mit Staub und Schmutz in Berührung. Besonders wichtig sind dabei diese Handgriffe:
Beutel wechseln: Staubsaugerbeutel sollten alle zwei bis sechs Monate ausgetauscht werden – oder spätestens sobald sie voll sind. Viele Modelle zeigen den Füllstand automatisch an. Ist keine Anzeige vorhanden, macht sich ein voller Beutel meist durch nachlassende Saugkraft bemerkbar.
Staubbehälter entleeren: Bei beutellosen Modellen sollte der Auffangbehälter am besten nach jeder Verwendung geleert werden, damit der Staubsauger hygienisch bleibt und weiterhin zuverlässig saugt. Zusätzlich kannst du den Behälter in regelmäßigen Abständen auch einfach mit klarem Wasser ausspülen. Wichtig ist nur, dass er vor dem Wiedereinsetzen trocken ist. Ansonsten riskierst du Schimmelbildung, unangenehme Gerüche oder sogar Motorschäden.
Filter reinigen oder tauschen: Filter sollten etwa alle sechs Monate gereinigt oder – bei Einwegfiltern – ersetzt werden. Auswaschbare Filter musst du ebenfalls immer vollständig trocknen lassen, um Schimmel, Schäden und Co. zu vermeiden.
Gehäuse abwischen: Den Korpus reinigst du bei Bedarf am besten mit einem feuchten Tuch. Bei hartnäckigen Verschmutzungen helfen ein paar Tropfen Geschirrspülmittel.
Wichtig: Beachte bei Reinigung und Wartung immer die Herstellerangaben deines Geräts, denn unsachgemäße Reinigung kann Schäden verursachen oder die Garantie gefährden!
FAQ: Häufige Fragen zu Staubsaugern
Ob ein Staubsauger mit Kabel oder Akku besser ist, hängt davon ab, worauf du im Alltag mehr Wert legst. Kabelgebundene Modelle sind meist klassische Bodenstaubsauger. Diese bieten oft mehr Saugkraft und müssen beim Saugen auch nicht getragen, sondern nur hinterhergezogen werden. Akkustaubsauger sind dafür besonders flexibel: Du bist nicht an Steckdosen gebunden, musst nicht umstecken und kommst auch auf Stiegen leichter zurecht. Dafür ist die Laufzeit durch den Akku begrenzt.



































