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Küche, Zutaten & Inspiration für den Asia-Abend zu Hause
Genuss auf Asiatisch
Lust auf Sushi, Kungpao-Chicken oder Pad Thai? Dann sind Sie bei INTERSPAR genau richtig!
Ob würziges Thai-Curry, duftender Jasminreis oder knusprige Asia-Snacks: Mit den richtigen Must-Haves und Asia-Basics, ein paar Küchenutensilien und coolen Rezepten holen Sie sich Asiens Aromen ganz einfach nach Hause. Entdecken Sie Zutaten, Rezeptideen, Würzlogik, Wissenswertes und passendes Equipment – von Wok über Reiskocher bis hin zu Schüsseln, Messern und passenden Deko-Ideen für Ihren Asia-Tisch.
Wählen Sie Ihre Lieblingsküche aus – oder das, wonach Ihnen gerade ist – und entdecken Sie passende Zutaten, typische Gerichte und Equipment-Tipps für den Alltag, Gäste oder einen gemütlichen Asia-Abend zu Hause.
Asia-Basics
Auch bei der asiatischen Küche kann es nicht schaden, ein paar Basics zuhause zu haben. Die asiatische Küche ist flexibel und schnell und mit ein paar Grundzutaten ist das ein oder andere Gericht schnell und einfach (nach)gemacht. Egal ob Nudeln, Bowls, Curry oder Suppe – mit den Must-have-Zutaten gelingt's sowohl spontan und schnell als auch lange im Voraus geplant.
Sojasauce ist die Zutat, an die man denkt, wenn man sich über die asiatische Küche Gedanken macht. Aber warum ist sie wo präsent und wieso gehört sie zu den Must-haves in der Küche?
Sojasauce würzt, rundet ab und ersetzt oft den bei uns unerlässlichen Bratensaft. Das macht vor allem Reis- und Nudelgerichte saftiger und sorgt in vielen Gerichten für die typische dunkle Farbe.
Typisch in: China, Japan, Korea, Vietnam
Die Fischsauce ist optional, aber der Geschmacksträger, wenn man auf der Suche nach einem intensiven Umami ist. Vor allem wenn die Fischsauce richtig dosiert wird, rundet sie die Aromen ab. Sie macht Gerichte komplexer und – auch wenn der Name anders vermuten lässt – nicht fischig.
Typisch in: Vietnam, Thailand
Reisessig gehört ebenfalls zu den Must-haves in der asiatischen Küche. Er bringt Frische und Säure in die Gerichte, bündelt die Aromen und kann auch als Dressing oder zum Verfeinern von Marinaden und Dips benutzt werden.
Besonders bekannt ist der Reisessig beim Sushi-Reis. Hier sorgt er für den typisch süß-säuerlichen Geschmack, den feinen Glanz und die klebrige Textur.
Typisch in: Japan, China, Korea
Sesamöl bringt nussige Aromen in die Gerichte und gehört ebenfalls zu den Must-haves in der asiatischen Küche. Schon wenige Tropfen reichen aus und das Finish ist perfekt. Es ist angeröstet vor allem bei Nudelgerichten, Bowls, Gemüse und in Dips beliebt und weist zudem einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure) und Antioxidantien auf.
Typisch in: Korea, China, Japan
Egal ob fertige Paste oder fertige Gewürzmischung: Curry ist die schnellste Abkürzung zu authentischen Aromen. Hier sind Kräuter, Gewürze und Schärfe fein aufeinander abgestimmt.
Aber was ist Curry eigentlich? Curry ist genau gesehen eine Gewürzmischung in Form von Pasten oder Pulvern. Darin enthalten sind meistens Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, schwarzer Pfeffer und Chili. Je nach Art der Currymischung können aber auch weitere Gewürze enthalten sein, wie Ingwer, Knoblauch, Zimt, Nelken, Kardamom, Piment, Muskatblüte etc.
Typisch in: Thailand
Egal ob Jasmin-, Basmati- oder Sushi-Reis, Reis ist eine der wichtigsten Grundlagen in der asiatischen Küche. Das liegt einerseits daran, dass Reis als neutrale Basis gilt, die Saucen aufnimmt, die Schärfe ausbalanciert und sättigt. Je nach gewünschter Reis-Konsistenz (duftig, klebrig oder locker) empfiehlt sich jedoch eine andere Reissorte:
Typisch in: Thailand, Vietnam, Indien, Japan, China und Korea
Auch Nudeln sind bei vielen asiatischen Gerichten essenziell. Sie sind schnell gemacht, sättigend und vielseitig verwendbar. Ob Suppe, gebratene Nudeln oder Stir-Fry – Nudeln sind perfekt für die asiatische Alltagsküche. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Sorten, die sich für unterschiedliche Gerichte eignen:
Typisch in: Vietnam, Thailand, Japan, China und Korea
Ingwer bringt Schärfe, Frische und Würze und bildet daher – oft gemeinsam mit Knoblauch – die Basis vieler Currys, Woks und Saucen. Außerdem wirkt Ingwer als Geschmacksneutralisator, weshalb er als eingelegte Variante beim Sushi dazugegeben wird. Ingwer gilt in Asien als Heilpflanze, kann die Fettverdauung fördern, wirkt antibakteriell und kann Entzündungen hemmen und kann gesundheitsfördernd wirken, indem er den Stoffwechsel anregt.
Typisch in: China, Thailand, Vietnam, Indien, Japan und Korea
Auch Knoblauch gehört zu den Grundpfeilern der asiatischen Küche. Er gilt durch seinen intensiven Geschmack als Basis-Aromageber – oft gemeinsam mit Ingwer –, der Saucen, Suppen und Gerichten Tiefe verleiht. Auch Knoblauch gilt in Asien, vor allem in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin), als Heilpflanze, die das Immunsystem stärken, antibakteriell wirken und Erkältungen vorbeugen kann.
Typisch in: China, Thailand, Vietnam, Indien, Japan und Korea
Chili ist aus vielen asiatischen Gerichten nicht wegzudenken. Es gibt Hitze und Lebendigkeit und es schmeckt oft nicht nur scharf, sondern geschmacksgebend, wie fruchtig, rauchig oder fermentiert.
Chili bzw. Schärfe muss man sich angewöhnen. Wichtig ist, sich langsam an die Schärfe heranzutasten, indem man regelmäßig scharfe Speisen konsumiert und die Schärfe nach und nach steigert, um die Schmerzrezeptoren im Mund zu desensibilisieren. Und ein Tipp, wenn's doch mal zu scharf geworden ist: Zur akuten Milderung helfen fett- und eiweißreiche Lebensmittel wie Milch, Joghurt, Sahne, Käse oder Butter. Wasser sollte hingegen vermieden werden, da es das freigesetzte Öl des Chilis nur weiter verteilt.
Typisch in: Thailand, Korea, Indien und China
Asiatische Würzlogik: So schmeckt's (fast) wie in Asien
Asiatisch kochen heißt oft, eine natürliche Balance zu finden, statt kompliziert zu denken. Das ist ein gemeinsamer Nenner in fast allen asiatischen Ländern, auch wenn in Japan eher wenig und in Indien viel gewürzt wird.
Rund schmeckt's vor allem dann, wenn ein paar Gewürze wie Salz, Säure, Süße, Schärfe und Aroma, bestenfalls auch Umami, optimal zusammenspielen. Und damit's bei Ihnen daheim sofort klappt, haben wir hier ein paar Signature-Kombis für Sie zusammengestellt.
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Taste & Adjust: Last-Minute Tipps zum Abrunden
Es fehlt am notwendigen Pepp, es ist zu salzig oder schmeckt irgendwie fade? Hier finden Sie ein paar Last-Minute Tipps um Ihr Gericht von "gut" zu "ausgezeichnet" zu verbessern.
Von Japan über China bis nach Thailand: Länderküchen im Überblick
Ob intensives Indien, würziges Korea, feuriges Thailand oder frisches Vietnam - jedes asiatische Land hat trotz einiger Gemeinsamkeiten seine ganz eigene Küche.
Stöbern Sie durch die einzelnen Länder, entdecken Sie die unterschiedlichen Geschmacksprofile, lernen Sie typische Gerichte kennen und entdecken Sie coole Rezepte zum Nachkochen und Genießen.
Japan - klar, pur, umami
Die japanische Küche ist der Inbegriff von Balance. Sie ist mild, fein, klar und zugleich reduziert und trotzdem unglaublich aromatisch, elegant und vielseitig. Von frischem Sushi über herzhafte Ramen bis hin zu knusprigem Tempura - frische, saisonale Zutaten, Respekt vor der Zubereitung und eine fast schon kunstvolle Präsentation zeichnen die typisch japanische Küche aus.
Typische Gerichte:
Typische Gerichte:
Equipment-Tipps:
Thailand – süß, sauer, salzig, scharf
Die thailändische Küche hat Charakter und einen Wow-Effekt. Frische Kräuter, gepaart mit Limette, Kokos und Curry machen typisch thailändische Gerichte duftend, lebendig und abwechslungsreich. Ob feuriges Curry, frischer Salat oder herzhafte Suppen – die Küche Thailands ist vielseitig und bunt.
Equipment-Tipps:
Indien – würzig, wärmend, unglaublich vielseitig
Die indische Küche ist sicher eine der abwechslungsreichsten, überraschendsten und vielseitigsten Küchen im asiatischen Raum. Ob sanft und cremig oder intensiv und feurig – hier findet sicherlich jede/r etwas für seinen/ihren Geschmack. Immer dabei ist ein deutlicher Gewürzgeschmack und -duft, der nicht nur die Sinne, sondern auch die Küche daheim füllt. Perfekt für Currys, Dals oder Reisgerichte - und ein wahrer Traum für Vegetarier:innen denn pflanzliche Kost spielt in der indischen Küche eine bedeutende Rolle.
Typische Gerichte:
Equipment-Tipps:
China – aromatisch, vielfältig, wok-tauglich
Wie auch die indische Küche ist die chinesische Küche riesig, abwechslungsreich und im Wok besonders schnell zubereitet. Ob knusprig, saucig, mild oder scharf – die Chinesische Küche eignet sich perfekt für Pfannen- (oder Wok-)Gerichte, Dumplings und Hot-Pots. Und eines ist sicher: Die chinesische Küche ist herzhaft, aromatisch und sehr variabel.
Typische Gerichte:
Equipment-Tipps:
Korea – würzig, fermentiert, Bowl-Liebe
Ein wahres Paradies für alle, die es gerne würzig und scharf mögen, ist die koreanische Küche. Ob fermentiertes Kimchi, cremig-scharfe Saucen oder viele kleine Beilagen – in Korea ist jeder Tisch spannend, abwechslungsreich und einfach köstlich. Nicht zu vergessen ist auch das Korean BBQ – ein echter Genuss zu jeder Jahreszeit!
Equipment-Tipps:
Tisch, Deko & Servieren – Dekorieren im Asia-Style
Der Unterschied zwischen „gekocht“ und „Wow“ liegt oft im Anrichten, Dekorieren und der richtigen Stimmung. Dabei gilt in Asien grundsätzlich: „Weniger ist mehr.“ Im Zentrum stehen dabei einfache und elegante Elemente, die gemeinsam ein harmonisches Ganzes erzeugen.
Mit ein paar Teilen aus der Tischkultur und ein paar asiatischen Farbschemas wird Ihr Asia-Abend sofort stimmig.
Minimal Japan
Viele denken als Erstes an Japan, wenn man „Asien“ sagt. Daher kann es passend sein, einen minimalistischen japanischen Stil zu verfolgen. Dazu gehören schlichte Keramik, dunkle Schalen, Bretter aus Bambus und ruhige Farben – perfekt für Ramen, Sushi & Reisbowls. Dazu ein paar Zweige, eine kleine Vase als Deko oder ein angenehmer Raumduft.
Night-Market-Vibes
Auch typisch asiatisch sind Nachtmärkte (Night-Markets). Dort ist es bunt, lebendig, snackig und gesellig. Perfekt, um diesen Flair nachzustellen, sind kleine Schälchen für Dips, viele Teller zum Teilen, farbige Servietten und Lichterketten – idealerweise im Freien, wie im Garten, auf einer Terrasse oder auf dem Balkon. Ideal für Dumplings, Frühlingsrollen & Streetfood.
Spice & Gold (Indien)
Wer an Indien denkt, denkt an warme, goldgelbe Farben, Gewürze und Curry. Auch das eignet sich perfekt für das Dekorieren zuhause. Warme Töne, Tabletts und Servierplatten, goldene Akzente, cooles Besteck und Stoffservietten passen hervorragend zu Currys und Dals. Dazu große Schüsseln zum Teilen – das macht’s sofort festlich und indisch.
Streetfood & Sharing
Viele kleine Teller, Schälchen und Dips machen aus jedem Essen ein gemeinsames Erlebnis – ideal für Dumplings, Sommerrollen oder Wok-Gerichte zum Teilen. Setzen Sie auf kleine Schalen, Essstäbchen und robuste Tischsets, dazu rote oder gemusterte Servietten als Farbakzent. Auch etwas Papierlaternen-Optik (z. B. Teelichter/Lichterkette) oder eine kleine Vase mit Grün eignen sich perfekt – und der Tisch fühlt sich sofort wie Streetfood-Markt an.
Sind Sie bereit für Ihren Asia-Abend?
Jetzt haben Sie alles, was Sie für Ihren Asia-Abend zuhause brauchen: die wichtigsten Küchen-Basics, die Grundlagen der Würzlogik, Einblicke in die verschiedenen Küchen Asiens und coole Rezepte zum Nachkochen und Probieren.
Ob cremiges Curry, frische Sushi-Rolle, knusprige Frühlingsrollen oder süß-saures Hühnerfleisch – mit ein paar Zutaten und dem richtigen Zubehör gelingt's auch zuhause wie in Fernost.
Umami ist der „herzhafte“ Geschmack - oft in Sojasauce, Miso, Pilzen oder Tomaten. Er macht Gerichte runder und intensiver.
Curry ist genau gesehen eine Gewürzmischung in Form von Pasten oder Pulvern. Darin enthalten sind meistens Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Schwarzer Pfeffer und Chilli. Je nach Art der Currymischung können aber auch weitere Gewürze enthalten sein, wie Ingwer, Knoblauch, Zimt, Nelken, Kardamom, Piment, Muskatblüte, etc.
Grünes, rotes und gelbes Curry unterscheiden sich vor allem durch die Schärfe und die enthaltenen Zutaten:
Kimchi ist ein in Korea traditionelles Gericht, das aus fermentiertem Chinakohl besteht, der meist mit Chili, Ingwer, Knoblauch und Fischsauce verfeinert wird. In Korea gehört Kimchi zu den Grundnahrungsmitteln, das als Beilage zu vielen Mahlzeiten serviert wird.
Durch das Fermentieren wird das Gemüse länger haltbar, der Geschmack wird intensiviert und gesundheitliche Vorteile werden maximiert. Durch das Fermentieren entstehen nämlich nützliche Probiotika (Milchsäurebakterien), die die Darmflora stärken und das Immunsystem fördern können. Außerdem wird das Gemüse durch die Fermentation leichter verdaulich und es erhält ein sauer-würziges Umami-Aroma.
Nein. Mit einem Reiskocher ist das Kochen von Reis zwar deutlich leichter, es geht aber auch ohne.
Um Reis ohne einen Reiskocher zuzubereiten, waschen Sie den Reis zuerst mit Wasser gründlich ab. Danach kochen Sie den Reis in einem Topf, meist im Verhältnis 1:1,5 (1 Schale Reis, 1,5 Schalen Wasser) auf und lassen den Reis dann 10–12 Minuten ganz langsam ziehen. Danach sollte der Reis ca. 5 Minuten ruhen, ohne ihn umzurühren.
Grundsätzlich kann für alle Wok-Gerichte auch eine normale Pfanne verwendet werden. Trotzdem empfiehlt es sich, eine spezielle Wok-Pfanne zu verwenden, da diese einige Vorteile aufweist:
Ein Wok ermöglicht das Braten mit hohen Temperaturen und speichert die Temperatur auch beim Braten kontinuierlich, wodurch Gemüse, Fleisch, Fisch, etc. sehr schnell zubereitet werden können. Dadurch bleibt das Gemüse nicht nur knackig und das Fleisch saftig, auch die in den Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine bleiben so erhalten. Zudem ist in einem Wok oft nicht viel Öl notwendig, da Woks meist eine natürliche Schutzschicht und eine Antihaftbeschichtung haben. Das fördert fettarmes Kochen.
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