Die INTERSPAR-Käsetheke:
Persönlich für Sie da!

Entdecken Sie Wissenswertes zu Käsesorten und Lagerung, Rezepte sowie Foodpairing-Tipps

An unserer Käsetheke werden Sie von unseren INTERSPAR-Mitarbeitern bestens bedient und beraten. Unsere große Auswahl an Käse bietet Ihnen für jeden Anlass den passenden Käse. Ob Sie einen milden Käse fürs Frühstück oder einen würzigen, gereiften Käse zum Dessert suchen - wir geben Ihnen gerne dazu Tipps. 

Entdecken Sie hier viel Wissenswertes zum Thema Käse und holen Sie sich Rezepttipps!

Kleine Käsekunde bei INTERSPAR

Käseliebhaber sind bei INTERSPAR goldrichtig, denn der INTERSPAR-Frische-Marktplatz bietet eine riesige Auswahl an österreichischen und internationalen Käse-Köstlichkeiten.

Wie der Käse entstand

 

Weltweit ist die Käselandschaft sehr umfangreich, da nicht nur aus verschiedenen Milchsorten (Kuh, Schaf, Ziege, Büffel) Käse produziert wird, sondern auch die Herstellungsarten sowie Oberflächenbehandlungen und unterschiedliche Reifestufen zur Produkt- und Geschmacksvielfalt beitragen.

 

Prinzipielle Zielsetzung der Käseproduktion ist es, wertvolle Milch für einen längeren Zeitraum haltbar zu machen. 

Gerade in Europa entstanden aufgrund der schwankenden Temperaturen während der Jahreszeiten viele verschiedene Käsesorten. Dieses Käsewissen wurde sukzessive um den ganzen Globus verteilt und immer weiter perfektioniert.

 

So sprechen wir heute von etwa 6.000 unterschiedlichen Käsesorten weltweit – alleine in Österreich gibt es etwa 450 verschiedene. Wir bei INTERSPAR bieten anhand von Schwerpunkten und Saisonen immer wieder neue Käseschmankerl an.

Aufgrund der großen Vielfalt des schmackhaften Milchproduktes gibt es sogar “Käsekundler”, sogenannte Käsesommeliers. 

 

 

6.000
Käsesorten weltweit
450
Käsesorten aus Österreich

Welche Käsesorten gibt es?

 

Grundsätzlich wird zwischen fünf verschiedenen Käsesorten unterschieden, gestaffelt nach ihrem Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse:

 

Diese Einteilung erfolgt unabhängig der Milcharten. Das bedeutet, dass es zum Beispiel Schafs- und Ziegenkäse ebenso als Frisch-, Weich-, Schnitt- oder Hartkäse gibt, wie eben jene aus Kuhmilch.

  • Frischkäse (> 73 %) – frisch und gereift
  • Weichkäse (> 67 %) – Weißer Edelschimmel, Rotkultur, Blauer Edelschimmel
  • Sauermilchkäse (60-73 %)
  • Schnittkäse (54-63 %)
  • Hartkäse (< 56 %)

 

Frischkäse

Frischkäse hat eine streichfähige Konsistenz und ist meist ohne Reifung fertig für den Verzehr. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Topfen. Frischkäse enthält besonders viel Molke, die gemeinsam mit dem Milchfett für die cremige Konsistenz verantwortlich ist.

 

Die Bandbreite der Frischkäse ist groß, denn sie lassen sich vielfältig mit Kräutern und Gewürzen verfeinern. Typische Vertreter ungereifter Frischkäse sind Rollino, Castello Ananas/Mandel und Ziegenkäse Président. Zu den gereiften Frischkäsesorten zählen zum Beispiel Sainte-Maure de Touraine, Valençay und die Ziegenweichkäserolle Alimentas.

 

Zudem gibt es gereifte Ziegen-Frischkäse, die zumeist mit einer Ascheschicht ummantelt sind. Hauptsächlich werden diese in Frankreich an der Loire hergestellt.

 

 

 

Geschmacksnuancen
ungereifter Frischkäse:

 

  • milchig
  • säuerlich
  • Sahne
  • Butter

 

 

Geschmacksnuancen
gereifter Frischkäse:

 

  • milchig
  • sahnig
  • kreidig
  • je nach Reifestufe stallig bis animalisch

 

 

Unser Tipp: Wein-Pairing zu Frischkäse

 

Zu dezenten Frischkäsen lassen sich leichte Weine oder Schaumweine harmonisch kombinieren. Ist der Frischkäse in der Konsistenz eher cremig-topfig, darf der Weißwein schon etwas kräftiger oder süßer sein.

 

 

Weichkäse

Weichkäse gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Reifestufen sowie mit und ohne Edelschimmel. Außerdem wird er aus unterschiedlichen Milchsorten hergestellt.

 

Wichtig: Die Reifung von Weichkäse geschieht von außen nach innen. Seine typisch cremige Konsistenz erreicht er erst mit zunehmender Reife. In Österreich werden Weichkäse egal welcher Oberflächenbehandlung typischerweise gerne relativ jung gegessen – wir sprechen hier von einer Reifezeit von etwa drei bis fünf Wochen. In Frankreich und Italien hingegen, werden Weichkäse meist länger gereift, sodass der Käseteig oftmals schon flüssig wird.

 

Dieser Vertreter des Käsespektrums wird in zwei Klassen unterteilt: Edelschimmelkäse, der von einer weißen Edelschimmelschicht überzogen ist und Rotkulturkäse, der ebenfalls spezielle Kulturen beinhaltet. Diese sorgen im Laufe der Reifung für einen rötlichen oder gelblichen Überzug beim Käse. Die sogenannte Rotflora sorgt für den herzhaften Geschmack, der je nach Reifedauer sehr pikant ausfallen kann. Darüber hinaus gibt es noch von blauem Edelschimmel durchzogenen Weichkäse oder Weichkäse, der in Salzlake gereift ist. 

 

Beispiele für Weichkäse mit weißer Edelschimmelummantelung sind Schärdinger RahmbrieBrie PrésidentCamembert de Normandie und SPAR Natur*pur Bio-Rahmbrie.

 

 

Geschmacksnuancen weißer Edelschimmel:

 

  • milchig
  • cremig
  • rahmig
  • champignonartig
  • nasser Waldboden bis holzig

Geschmacksnuancen Rotkultur:

 

  • Hefe
  • moosig
  • nasser Waldboden
  • Kartoffelkeller
  • Rauch
  • Tabak
  • Röstaromen

 

 

Geschmacksnuancen blauer Edelschimmel:

  • frisch
  • steinpilzartig
  • moosig

 

 

Sauermilchkäse

Sauermilchkäse verfügt über einen geschmeidigen Teig, der ebenfalls von außen nach innen reift und gelblich-transparent, im Kern jedoch oft weiß ist. Diese Käsesorte wird meist aus Magermilch hergestellt – wodurch sich diese Käse durch einen niedrigen Fettgehalt auszeichnen.

 

In Österreich zählt Sauermilchkäse zu den Klassikern, der in nahezu jedem Bundesland vertreten ist, zumal es lange Zeit eine Fettsteuer gab, die Bauern dazu verpflichtete, das Milchfett an die Monarchie abzugeben. Aus der Magermilch versuchten die Bauern dennoch Käse zu produzieren, um den Hof ernähren zu können. 

 

Die Reifezeit des Käses beträgt wenige Tage bis einige Wochen. Berühmtester Vertreter ist der Quargel, aber auch Graukäse, Surakäs, Glundner und Steirerkäse gehört zu dieser Käsegruppe.

 

Geschmacksnuancen Sauermilchkäse:

  • Sauermilch
  • Buttermilch
  • Röstzwiebel

 

 

 

Zu diesen kräftig schmeckenden Käsen wird in der Regel statt Wein eher Bier oder Most empfohlen. Wer dennoch ein Glas Wein bevorzugt, kann zu einem unkomplizierten Tischwein greifen.

Schnittkäse

Wie der Name schon verrät, lässt sich Schnittkäse gut in Scheiben schneiden und hat eine geschmeidige bis feste Konsistenz. Dennoch ist er etwas weicher als Hartkäse und die Reifezeit ist kürzer, beträgt aber mindestens fünf Wochen. Die

 

Schnittkäsegruppe ist sehr umfangreich, wobei der Unterschied zum Hartkäse in der Käseproduktion liegt, genau genommen in der Bruchbereitung sowie Bruchbearbeitung. Bei Schnittkäse wird der Käsebruch Walnussgroß geschnitten, anschließend mit Frischwasser gewaschen und nur leicht nachgewärmt. Daher ist die Teigmasse nach der Reifung in der Konsistenz oft biegsam und geschmeidig.

 

Zu den populärsten Schnittkäsesorten zählen Gouda, Appenzeller und Moosbacher. Zu Schnittkäse passen trockene Weißweine wie ein Sauvignon Blanc oder Weißburgunder.

 

Geschmacksnuancen Schnittkäse:

  • nussig
  • buttrig
  • erdig
  • moosig
  • säuerlich
  • Sauerteig

 

 

Hartkäse

Hartkäse ist die Käsegruppe der Superlative – nicht nur die lange Reifezeit, sondern auch die Produktion von Hartkäse spielen eine Rolle für die Qualität von Hartkäse. Grundsätzlich kann Hartkäse nach drei Monaten Reifezeit auf den Markt kommen und unter dem Begriff Hartkäse geführt werden, allerdings gibt es geschmacklich ganz klar erkennbare Unterschiede zwischen einem drei Monate alten und einem neun Monate alten Bergkäse. Aufgrund des geringen Wassergehalts ist Hartkäse fest bis körnig und lange haltbar.

 

Bekannte Vertreter sind Vorarlberger Bergkäse, Grana Padano, Asmonte, Urtyoler und Tiroler Adler. 

 

Geschmacksnuancen Hartkäse

 

  • nussig
  • buttrig
  • fruchtig
  • kräftig
  • exotisch
  • getrocknete Früchte

 

Regionale Käseproduzenten

Handwerklich hergestellter Käse aus Ihrer Region

Von dahoam der beste Käse

Von Vorarlberg
bis in Österreichs Osten:
Entdecken Sie unsere
lokalen Käseproduzenten!

 

Tipps zum Käse-Wein-Pairing

Rotwein, Süßwein, Saucen und Brotspezialitäten

Grundsätzlich gilt: Käse und Wein bzw. Getränke sollen sich auf Augenhöhe treffen und geschmacklich harmonieren. Richtig gepaart erlebt man eine wahre Gaumenfreude und greift gerne noch einmal zu.

 

Dass Käse und Rotwein uneingeschränkt zueinander passen ist eher als Mythos anzusehen, da der hohe Tanningehalt von Rotwein oft nicht so gut zu Käse passt. Greifen Sie daher eher zu gereiftem Rotwein, denn hier sind die Tannine nicht mehr so kräftig. Als Rotweinalternative ebenfalls gut passend: Süßwein. Zum Beispiel Beerenauslese, Sauternes oder Tokajer, denn dieser harmoniert toll mit würzigem Käse.

In Sachen Fruchtgelees und Saucen, wie beispielsweise Senfsaucen, ist alles erlaubt. Auch bei Brotsorten kann nach Herzenslust experimentiert werden.

 

Es gilt lediglich zu beachten, dass je würziger der Käse ist, desto würziger oder süßer auch die Beigabe werden kann.

 

Versuchen Sie doch einmal einen blauen Edelschimmelkäse mit Brioche und Honig.

 

Unser Tipp:

Kosten Sie zunächst immer die pure Käsesorte, so kennen Sie den unverfälschten “Original-Geschmack” und können besser entscheiden, welche Beigabe am besten passt.

 

 

 

Käserezepte

Würzigs, Cremiges, Traditionelles und Kreatives mit und aus Käsespezialitäten

Käse ist zu jeder Jahreszeit sprichwörtlich in aller Munde - und das spiegelt sich in einer Vielfalt an nationalen und internatonalen Käserezepten wieder! Im Winter wird er in Form eines Käsefondues zelebriert und viele läuten bei einem geselligen Miteinander über einem Raclettegrill feierlich das neue Jahr ein. Und mal ehrlich: Was wäre der Hüttenbesuch ohne deftige Käsespätzle

In der warmen Jahreszeit hingegen erfreut man sich gerne an leichten Salaten mit Feta, etwa dem Griechischen Bauernsalat, einem erfrischenden Wassermelonensalat mit Schaffrischkäse oder einer schönen Caprese, die in den Nationalfarben Italiens leuchtet.

Doch haben Sie sich auch schon einmal gefragt, welche Käsesorten für Fondue und Co. eigentlich am besten geeignet sind? Wir haben Tipps und Vorschläge für Sie.

Der passende Käse für Raclette

 

Raclettekäse kommt ursprünglich aus der Schweiz, wo jährlich etwa 15.000 Tonnen dieser Käsesorte produziert wird. Käse gehört zum täglichen Speiseplan der Schweizer, das beweisen die vielen Käsegerichte des Landes.

 

Nicht wegzudenken ist Raclette, dabei wird der Käselaib halbiert und die Schnittfläche angeschmolzen. Die geschmolzene, cremige Oberfläche wird in der Folge abgeschabt und mit heißen Kartoffeln und Cornichons gegessen. Natürlich kann der geschmolzene Käse auch auf ein Brot gestrichen werden – so, wie man das in Österreich von den Christkindlmärkten kennt.

 

 

Kurze Geschichte zum Thema Raclette

Das Käseschmelzen war im Wallis bereits im Jahr 1574 bekannt und wurde der Sage nach von einem jungen Walliser Winzer an einem kalten Tag in den Weinbergen erfunden. Da er nur Käse und Brot zur Jause mit hatte, aber ein warmes Gericht wollte, schmolz er den Käse am offenen Feuer und strich ihn dann auf sein Brot.

 

Diese einfache, nahr- und schmackhafte warme Mahlzeit wurde im Jahr 1874 nach dem französischen Wort „racler“ (schaben, kratzen) benannt. Der Raclettekäse erfreute sich in weiterer Folge immer größerer Beliebtheit und wurde somit auch außerhalb des Wallis produziert.

 

Dies erschwerte die Beantragung des AOP-Status, da das Schweizer Bundesgericht entschied, dass Raclette ein Gericht, aber keine schutzwürdige Ursprungsbezeichnung sei. Der Name „Raclette“ für einen Käse ist daher frei verwendbar und somit erhielt der Raclette du Valais erst im Jahr 2007 nach langwierigen Verhandlungen als einziger Raclettekäse den AOP Status.

 

Moderne Interpretationen für einen Racletteabend

Häufig werden auch die aus der Schweiz stammenden Sorten Goms, Bagnes und Orsière als Käse beim Raclettemenü gereicht. Auch Bergkäse und Tilsiter sind aromatische Käse für den Racletteabend. Wer es ein wenig milder mag, kann auf jungen oder mittelalten Gouda und Butterkäse zurückgreifen. Sogar Mozzarella, Gorgonzola oder Camembert eignen sich für den Tischgrill. Die wichtigste Voraussetzung ist ein relativ hoher Fettgehalt, damit er gut schmilzt. Der Walliser Raclettekäse enthält mindestens 50 Prozent Fettgehalt in der Trockenmasse.

 

Der Tisch beim Raclette-Essen ist meist brechend voll gestellt. Neben dem Gerät selbst, finden noch diverse Schüsseln, gefüllt mit geschnittenem Baguette, Kartoffeln, diversen Dips, Silberzwiebeln, Cornichons, Schinken, Birnen, verschiedenem frischen Gemüse und Fleischstücken Platz. Das Schönste beim Raclette ist es, dass Essen und Beisammensein wirklich zelebriert werden können und jeder aus genau den Zutaten wählen kann, die er oder sie am liebsten mag.

 

Der passende Käse für Käsefondue

 

„Moitié-moitié“ – „Halb-halb“ lautet das klassische Rezept für ein Käsefondue. Gemeint ist damit die Zusammensetzung der Käsemischung. Ein Teil Gruyère, dieser Käse sorgt für den Geschmack, soll es sein und ein Teil Appenzeller, der dem Fondue die benötigte Cremigkeit beschert.

 

Doch erlaubt ist bei Fondue jede Käsesorte, die dem Konsumenten schmeckt. Gerne verwendet werden außerdem Emmentaler, Appenzeller, Raclette- sowie jegliche Arten von Bergkäse. Die Käserinde wird meist bei der Zubereitung zur Gänze oder teilweise abgeschnitten.

 

Wichtig ist, dass die Käsesorten gerieben werden. Am einfachsten ist die Zubereitung, wenn man sich einen Gewürzsud mit Weißwein (bevorzugt halbtrocken), leicht angedrückten, ganzen Knoblauchzehen und Muskatnuss herstellt.

 

Dann wird nach und nach der geriebene Käse zugefügt und unter ständigem Rühren wird die Masse zum Schmelzen gebracht (frz.: fondue). Die flüssige Käsemasse wird mit Kirschwasser abgeschmeckt und mit Kartoffel- oder Maisstärke abgebunden.

 

Der Fonduetopf, in dem die Käsemasse serviert wird, bezeichnet man als Caquelon.

 

Eingetaucht können in ein Käsefondue alle Zutaten werden, die schmecken. Wer sich in erster Linie für Weißbrot bzw. Baguette entscheidet, sollte darauf achten, dass das Brot vom Vortag ist. Ansonsten fallen die Stücke leicht vom Spieß. In der Schweiz werden auch bevorzugt kleine Kartoffeln und Gemüsesorten wie Brokkoli und Karfiol dazu gegessen. Wer auf Fleisch nicht verzichten will, kann die Fleischsorte vorab bereits braten und anschließend in gegartem Zustand in die Fonduemasse eintauchen.

 

Zum Abschluss bietet sich häufig an, die Geschmacksrichtung nochmal zu verändern. Dazu eignen sich zum Beispiel Weichkäse mit blauem Edelschimmel wie Roquefort, St. Agur oder Österkron. Gepaart mit einem Glas Prädikatswein (Trockenbeerenauslese, Eiswein) werden Sie ein wahres Feuerwerk am Gaumen erleben.

 

Die Käsekruste, die am Ende im Topf übrig bleibt, gilt als besondere Delikatesse.

 

 

Einkaufsratgeber Käse

Tipps zum Einkauf und zur Aufbewahrung

 

Der Fettgehalt von Käse wird meist als Fett in der Trockenmasse (F.i.T.) angegeben, manchmal auch als Fettgehaltsstufe, wie etwa “Doppelrahmstufe”. Den tatsächlichen Fettgehalt herauszufinden ist nicht schwer: er entspricht etwa der Hälfte des Fettgehalts in der Trockenmasse. Bei Frischkäse entspricht er rund einem Drittel.

 

Falls es nicht möglich ist, den Käse vor dem Kauf zu kosten, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten kann. Schmieriger Weichkäse, rissiger Schnittkäse oder verfärbte Schnittflächen bei Hartkäse deuten auf eine falsche Lagerung hin.

 

Es empfiehlt sich der Kauf von Käse am Stück, denn so bleibt das Aroma besser erhalten und auch in Sachen Haltbarkeit profitieren Sie so. 

 

Unser Tipp: 

Wenn Sie nicht die passenden Geräte wie etwa einen Allesschneider oder eine Käsehobel zu Hause haben, können Sie sich den Käse Ihrer Wahl an der INTERSPAR-Käsetheke entsprechend schneiden lassen.

 

 

Tipps zur Aufbewahrung von Käse

 

Gleich vorweg: Käsesorten sollten niemals gemeinsam gelagert werden, sondern immer getrennt voneinander. Lagert man diverse Edelschimmel miteinander, kommt es zu einer unerwünschten Verteilung der Schimmelsporen, wodurch die Käse ungenießbar werden.

Behälter, Folien, Backpapier: Das richtige Zuhause für jede Käseart

Käse bevorzugt bei der Lagerung eine kühle, gleichbleibende Temperatur. Zusätzlich ist eine dunkle, luftzuggeschützte Umgebung genau die richtige. Sie können Käse in speziellen Käsebehältern aufbewahren. Denken Sie nur daran, die Boxen regelmäßig zu tauschen. Das Kondenswasser, das sich ansonsten bildet, würde sich negativ auf die Qualität des Käses auswirken.

 

Generell gilt: Käsesorten mit weißem oder blauem Edelschimmel niemals luftdicht mit zum Beispiel Frischhaltefolie verschließen. Aufgrund der reduzierten Sauerstoffzufuhr stirbt der Schimmel ab (wird bräunlich oder rötlich) und hinterlässt einen bitteren Geschmack im Käse. Weichkäse mit blauem Edelschimmel lassen sich hervorragend in Alufolie lagern. Weichkäse mit weißem Edelschimmel ist bevorzugt in Backpapier aufzubewahren. Frischkäse kann in Frischhaltefolie eingewickelt werden. Parmesanartige Käsesorten können gerne in ein Geschirrtuch oder Backpapier eingewickelt gelagert werden.

 

 

Wie lange lässt sich
Käse aufbewahren?

 

Die Zeitdauer der Aufbewahrung kommt immer auf den persönlichen Geschmack an. Grundsätzlich gilt: Je weicher der Käse, desto verderblicher ist er. Beachten Sie, dass Käse ein Naturprodukt ist. Er wird sich während der Zeit zu Hause im Kühlschrank immer verändern und reift auch nach dem Aufschneiden noch weiter. Solange Käse keinen Fremdschimmel aufweist, kann er verzehrt werden. Eingefroren werden sollte Käse nicht, da er ansonsten an Aroma einbüßt.

 

Interessant: Beispielsweise bei einem Stück Brie wird der weiße Edelschimmel bei längerer Aufbewahrung immer wieder über die Schnittfläche wachsen. Dies kann auch bei Käsesorten mit gewaschener Rinde passieren. Mit jedem Stück, das zum Verzehr abgeschnitten wird, sollten die Schimmelsporen bzw. die Kulturen über die Schnittfläche gezogen werden, denn bei optimalen Bedingungen vermehren sich diese wieder.

 

 

Messer, Hobel & Co: Das richtige Käsezubehör

 

Am wichtigsten ist, dass für jede Käsegruppe, vor allem bei weißem und blauem Edelschimmel sowie Rotkultur, ein eigenes Messer verwendet wird. So kann das unerwünschte Übertragen von Schimmelsporen eingedämmt werden.

 

Bei Weichkäse bietet sich ein Weichkäsemesser an. Diese weisen Löcher in der Klinge auf, wodurch der Käseteig nicht am Messer kleben bleibt.

 

Bei der Käsesorte Tête de Moine bietet sich eine Girolle an. Das ist eine besondere Form der Käsehobel. Anhand dieser können sogenannte Käseblumen abgeschabt werden, die mehr Geschmack versprechen, als ein Käsestück.

 

Zum Aufschneiden von Schnitt- und Hartkäse kann ein Jausenmesser verwendet werden. Ansonsten eignet sich auch ein Eingriff- oder Doppelgriffmesser dafür.

 

 

Zum Abschluss: Kleines Käse-1x1 

 

Käse soll immer in dreieckigen Stücken präsentiert und im besten Fall auch verzehrt werden. Hier wird eine Gaumenlogik – nämlich von von mild nach würzig – verfolgt. Bei jedem angebotenen Käsestück soll das Rinde-Teig-Verhältnis möglichst ähnlich sein.

 

Ähnlich wie bei einem Stück Pizza isst man von innen nach außen. Das Teiginnere ist bei den meisten Käsesorten milder als die Rinde und zur Rinde hin wird der Käse intensiver. Auch hier wird also die Gaumenlogik, von mild nach würzig zu essen, verfolgt.

 

Bei der Rinde gilt: Jede Naturrinde ist essbar. Ob man sie tatsächlich isst, bleibt jedem selbst überlassen. Meist bringen Naturrinden einen relativ intensiven, stalligen bis modrigen Geschmack. Rinden die nicht zum Verzehr geeignet sind, müssen entweder bereits abgeschnitten präsentiert oder den Hinweis zur Unverzehrbarkeit enthalten.

 

 

 

Einkaufsliste schnappen und auf zu INTERSPAR!

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