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Unser Erden-Ratgeber
Mit der richtigen Erde fängt alles an
Die richtige Blumenerde oder Pflanzerde ist die beste Basis für gesundes Wachstum Ihrer Pflanzen.
Je nach Art und Zustand der Pflanze unterscheiden sich jedoch die Anforderungen an die passende Erde: Struktur, Nährstoffgehalt und Wasserspeicherung sind hier entscheidend. Erfahren Sie, welche Erde sich für Blumen, Gemüse oder Kräuter eignet und worauf beim Kauf zu achten ist.
Unterschiedliche Typen von Blumen- und Pflanzerde im Vergleich
„Nur die beste, frische Erde garantiert den Erfolg!”
Karl Ploberger, Biogärtner aus Leidenschaft
Perfekt für jeden Pflanz-Zweck
5 Tipps für die Auswahl der passenden Erde
Auf Pflanzentyp achten: Verschiedene Pflanzen brauchen unterschiedliche Erde – Blumen, Kräuter oder Gemüse haben unterschiedliche Nährstoff- und Strukturansprüche.
Nährstoffgehalt prüfen: Hochwertige Blumenerde enthält genügend Nährstoffe für gesundes Wachstum und kräftige Blüten.
Gute Wasseraufnahme: Die Erde sollte Wasser speichern, aber Staunässe vermeiden.
Locker und durchlässig: Eine lockere Struktur fördert gesunde Wurzeln und Luftzirkulation.
Spezialerden nutzen: Für Orchideen, Azaleen oder Kakteen spezielle Erden wählen, um optimale Bedingungen zu schaffen.
100% torffrei im Garten
Torf ist seit vielen Jahrzehnten Hauptbestandteil vieler Blumenerden. Was Hobby-Gärtner:innen oft nicht wissen: Für den Torfabbau werden Moore trockengelegt. Das schädigt wertvolle Ökosysteme und schadet dem Klima.
Deshalb hat SPAR den Entschluss gefasst, das gesamte Angebot an Erden zu 100 Prozent torffrei anzubieten.
Diese Allzweck-Erde passt für viele Balkon‑, Topf‑ und Zimmerpflanzen. Sie ist meist gut durchlässig und oft schon vorgedüngt. Somit ist sie für viele Blumen und Zierpflanzen geeignet und oft so gemischt, dass sie für eine reiche Blüte sorgt.
Junge Pflänzchen dürfen vom Nährstoffangebot ihrer Erde nicht überfordert werden. Hier kommt Anzuchterde ins Spiel: Diese fein strukturierte Erde mit geringem Nährstoffgehalt ist ideal für die Anzucht von Samen und Jungpflanzen und eignet sich auch für das Pflanzen von Kräutern.
Manche Pflanzen haben besondere Ansprüche an PH-Wert, Nährstoffzusammensetzung oder Durchlässigkeit. Für diese Spezialansprüche gibt es Spezialerden.
Viel Ertrag braucht viele Nährstoffe: Erde speziell für Gemüse oder Starkzehrer wie Tomaten fördern Ertrag und Wachstum.
Die einfache, gröbere Gartenerde dient dem Verbessern des Gartenbodens.
„Torffreie Erden sind lockerer und ideal für das Wurzelwachstum, benötigen aber etwas mehr Dünger und Wasser.”
Karl Ploberger, Biogärtner aus Leidenschaft
Warum torffreie Erde?
Torf in Blumen- und Pflanzerde hat den Zweck, Feuchtigkeit optimal zu speichern. Die Gewinnung von Torf ist dabei jedoch problematisch: Er wird in Mooren abgebaut, die dadurch ihre wichtige Funktion als CO2-Speicher verlieren.
Torffreie Erden sind daher die nachhaltigere Wahl. Sie setzen anstatt auf Torf auf Kokosfasern oder Rindenhumus zur Wasserspeicherung und bieten trotzdem alle nötigen Nährstoffe für ein gesundes Pflanzenwachstum.
„Torffreie Erden benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit: Sie sollten mehr gedüngt werden. Beim Gießen aufpassen: oberflächlich trocknet die Erde rasch ab, aber darunter ist sie oft noch feucht. Also Daumenprobe und erst wenn sie einen Zentimeter unter der Oberfläche trocken ist, dann gießen.”
Karl Ploberger, Biogärtner aus Leidenschaft
Wann muss die Erde im Gemüsebeet oder Blumentopf aufgefrischt werden?
Erde sollte regelmäßig aufgefrischt werden, um Nährstoffe, Struktur und Wasseraufnahme für die Pflanze zu erhalten.
In Blumentöpfen empfiehlt sich ein Austausch oder Auffüllen der Erde einmal jährlich, idealerweise im Frühjahr vor dem Wachstumsschub.
Beete profitieren besonders nach der Ernte oder nach ein bis zwei Jahren von frischer Pflanzerde oder Kompostzugabe.
So bleibt der Boden locker, nährstoffreich und gut durchlässig, fördert kräftige Wurzeln und gesundes Pflanzenwachstum.
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