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Genuss, Rezepte & Dolce-Vita-Momente für zuhause
Essen & Genießen wie in Bella Italia
Italien schmeckt nach Sonne, Meer und lauen Sommerabenden. Es schmeckt nach würzigen Antipasti, cremiger Pasta und Dolce (Süß- und Nachspeisen) zum Dahinschmelzen. Es schmeckt nach genussvollem Kaffee, süßem Obst und frischen Meeresfrüchten. Italien schmeckt einfach gut.
Egal, ob schneller Pasta-Abend mit den Freunden, großes „Cena“-Menü (mehrgängiges Abendessen) für die ganze Familie oder italienischer Abend zu zweit – Mit ein paar ausgewählten Zutaten, etwas Grundwissen über die regionalen Unterschiede in der Küche, ein paar coolen Rezepten und dem passenden Deko- und Tischsetting holen Sie sich das Dolce Vita Italiens nach Hause. Entdecken Sie Regionen, Klassiker und einfache Ideen für Ihren italienischen Moment.
Italienische Basics, die immer funktionieren
Daher auch unser Tipp: Wenn Sie zuhause ein paar italienische Basics lagern, sind Sie jederzeit für spontane Genussmomente – sei es ein schnelles Abendessen, ein Aperitivo mit Freunden oder ein Sonntagsessen mit der ganzen Familie – bereit.
Gute Olivenöle sind in Italien wichtige Bestandteile der Esskultur und funktionieren auch als Gewürze. Sie runden Gerichte ab, verbinden die Aromen und machen auch einfachen Zutaten oft etwas ganz Besonderes.
Besonders empfehlenswert ist es in Kombination mit Tomaten, Mozzarella oder Burrata und Pastagerichten, bei denen es als zusätzliches Topping oder Hauptbestandteil (in Kombination mit Knoblauch und Parmesan) verwendet werden kann.
Tipp: Wussten Sie, dass Olivenöl fast so vielfältig ist wie Wein? Ob fruchtig, mild, bitter oder intensiv – es gibt für jedes Gericht das passende Olivenöl. Daher empfiehlt sich der Aufbau einer kleinen Olivenölothek, denn es lohnt sich, immer ein Olivenöl für jeden Anlass zuhause zu haben.
Tomaten sind ein wichtiger Bestandteil der italienischen Küche und sind bei vielen beliebten italienischen Klassikern eine der wichtigsten Hauptzutaten. Ob fruchtig, leicht süß oder säuerlich – mit passierten Tomaten zaubern Sie in wenigen Minuten einen Sugo, der nach Sonne schmeckt.
Perfekt für den Genuss Daheim sind passierte Tomaten, aber auch gestückelte Dosentomaten und ganze Tomaten sind ideal, wenn es etwas „stückiger“ sein soll. Zum Schluss noch ein Schuss Olivenöl, Knoblauch und Basilikum und das Abendessen ist gleich eine Stufe italienischer.
Italien heißt Pasta und damit basta. :) In Italien ist Pasta kein Sattmacher, sondern ein Genussritual, das oft mit viel Liebe und Handwerkskunst einhergeht.
In Italien ist die Pasta al dente. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Varianten und sie wird oft bewusst mit Saucen kombiniert, mit denen sich die Pasta gut verbindet. Für's Regal zuhause empfehlen wir 2–3 verschiedene Pastasorten, je nach ihrem persönlichen Belieben.
Risotto ist eines der Wohlfühlgerichte Italiens, das es in zahlreichen Ausführungen gibt. Es eignet sich perfekt als Hauptspeise oder als Beilage, je nach Art des Risottos.
Wichtig ist beim Risotto vor allem der Reis, mit ihm steht oder fällt das gesamte Gericht, denn ein perfektes Risotto ist gleichzeitig samtig und cremig, aber mit etwas Biss.
Ob Pilze, Trüffel, Tomate oder Meeresfrüchte: Risotto ist nicht nur vielseitig, sondern auch ein idealer „Gäste-Klassiker“, der nach Geschmack elegant variieren kann.
Frische und Spannung ganz ohne zusätzliche Gewürze bringt ein guter Essig auf den Teller. Vor allem bei Antipasti, Salaten und Caprese machen Essig und Öl den Unterschied.
Dabei sorgt der Balsamico für eine sanfte, leicht süßliche Tiefe. Der Weinessig hingegen macht Gerichte lebendig und leicht, vor allem bei Dressings oder als Topping. Schon ein paar Tropfen können hier den Unterschied machen – vor allem in Kombination mit einem guten Olivenöl.
Klein, unscheinbar, aber nicht zu unterschätzen. Das beschreibt die typisch italienischen, eingelegten Spezialitäten wie Kapern, Oliven, eingelegte Artischocken und (sonnen)getrocknete Tomaten. Sie eignen sich perfekt zum Aufpeppen von Gerichten, denn sie geben eine angenehme Würze, eine sommerliche Note und den typisch italienischen Geschmack.
Aber auch pur können Kapern, Oliven, eingelegte Artischocken und getrocknete Tomaten einiges. Nicht umsonst sind sie in Form von Antipasti und in Kombination mit Käse, Brot und etwas Olivenöl in Italien sehr beliebt.
Manchmal soll es schnell gehen, aber trotzdem nach „richtig gekocht“ schmecken. Oder es fehlt das kleine geschmackliche i-Tüpfelchen. Genau dafür ist ein gutes Pesto ideal, denn mit ihm verwandeln Sie Pasta, Gemüse und Sandwiches in ein kleines kulinarisches Erlebnis à la Bella Italia.
Tipp: Ein selbstgemachtes Pesto schmeckt noch immer am besten und ist mit nur wenigen Zutaten (frischer Basilikum, Parmesan und geröstete Pinienkerne) auch super schnell selbst zu Hause gemacht.
Auch Hartkäse gehört in Italien zu den Küchenbasics dazu, wobei er viel mehr ist als nur ein Topping. Hartkäse wie Pecorino und Parmesan sind wahre Aroma-Booster und durch ihren nussigen und würzigen Geschmack vielseitig einsetzbar.
Während Parmesan zu fast allem passt, ist Pecorino noch würziger und daher ausschlaggebend für kräftige Gerichte wie Spaghetti Carbonara. Aber auch pur, gemeinsam mit etwas frischem Brot, Antipasti und einem guten Wein, schmecken Pecorino, Parmesan & Co. nach typisch Italien.
Echte italienische Geheimwaffen für einen tiefen Geschmack sind Thunfisch und Anchovis. Vor allem wenn es schnell gehen soll, macht Thunfisch Salate, Pasta und Antipasti ganz unkompliziert mediterran. Und wer es nicht ganz so fischig will, für den eignen sich Anchovis hervorragend, um eine feine Umami-Note zu erzeugen. Wer also gerne würzig kocht und mit wenig Zutaten viel Wirkung erzielen möchte, für den sind Thunfisch und Anchovis die richtige Wahl.
Italien duftet nach Kräutern – und genau das holen Sie sich mit den richtigen Gewürzen nach Hause. Dabei ist die Verwendung von typisch italienischen Kräutern einfach:
Italien genießen, vom Norden bis in den Süden
Ob cremig und herzhaft, eher schlicht oder tomatig und lebendig – die Küche Italiens ist vielseitig und abwechslungsreich. Machen Sie sich auf eine kulinarische und geschmackliche Reise von den italienischen Alpen über die Weiten der Po-Ebene, durch antike Städte bis hin zu den traditionellen Gebieten im Süden Italiens und den italienischen Inseln.
Die Küche Norditaliens: cremig, herzhaft & traditionsreich
Die Küche Norditaliens ist herzhaft, oft cremig und hat hier und da deutliche Gemeinsamkeiten mit den Küchen Frankreichs, der Schweiz und Österreichs.
In Norditalien treffen Risotto, Polenta und langsam geschmorte Ragùs auf würzige Käse wie Grana Padano und deutliche Butter-Salbei-Aromen. Perfekt für kühle Abende, wie sie vor allem in der Alpenregion gerne vorkommen.
Die Küche in Mittelitalien: wenig Zutaten & große Wirkung
Die Küche Zentralitaliens steht vor allem für wenig Zutaten, die genau dadurch eine große geschmackliche Wirkung erzeugen. Kalt gepresstes Olivenöl trifft auf saisonale Kräuter, Bohnen und aromatischen Käse – Zutaten, die viele Gerichte prägen. Während man in Rom vor allem Pastagerichte zelebriert, sind in der Toskana rustikale Gerichte vom Grill ein echter (Geheim)Tipp.
Die Küche Süditaliens – sonnig, tomatig & lebendig
In Italien gilt: Je weiter südlich, desto ursprünglicher, traditioneller und „bunter“ ist das tägliche Leben. Wer nach dem echten Italien von früher sucht, findet hier am ehesten sein/ihr Ziel.
Mindestens genauso bunt, sonnig und tomatig wie das Leben ist auch die Küche Süditaliens. Hier kommen reife Tomaten, Mozzarella, Kapern, Sardellen und eine Prise Chili auf große Teller, denn Food-Sharing und Teilen gehören hier dazu – ebenso ein Spritz oder eine erfrischende Zitronenlimonade.
Die Inseln Italiens: Genuss voller Kontraste
Mindestens genauso bekannt wie die großen Städte Rom, Venedig und Mailand sind die italienischen Inseln Sizilien und Sardinien. Hier herrscht eine Welt voller Kontraste: Zitrusfrüchte, Pistazien, Kräuter und die unnachahmlichen Aromen von frischem Fisch und Meeresfrüchten treffen in Sizilien und Sardinien auf Streetfood-Klassiker wie Arancini. Ein unverkennbarer Insel-Vibe, der auch gut Zuhause nachgeahmt werden kann.
Genau dieses Gefühl macht ein typisch italienisches Essen aus und genau das können Sie sich mit ein paar liebevollen Kleinigkeiten, einem Getränk und ein paar traditionellen Speisen nach Hause holen. Denn oft reichen schon ein kurzer Aperitivo, ein echtes italienisches Wohlfühlessen, eine gute Flasche Wein und etwas passende Dekoration aus, um etwas Bella Italia nach Hause zu holen.
Aperitivo & Cena zuhause: Vorspeise und Abendessen auf italienisch
Die italienische Vorspeise: Aperitivo
In der Regel ist ein italienisches Aperitivo ein (alkoholisches) Getränk zum „Öffnen des Magens“. Dieses wird aber gerne mit etwas Knusprigem, Herzhaftem oder Frischem ergänzt und ist schon fast eine Tradition:
Tipp: Stellen Sie alles in kleinen Schalen auf den Tisch – das wirkt sofort wie im italienischen Bistro und jede/r kann sich nehmen, soviel er/sie will.
Das italienische Abendessen: Cena
Ein echtes italienisches Abendessen kann aus vier bis sechs Gängen bestehen:
Tipp: Wer es wirklich original italienisch will, lässt den Cappuccino nach 12 Uhr weg und trinkt stattdessen einen (oder mehrere) Espresso.
Praktische Helfer für italienische Lieblingsgerichte
Wer italienisch kochen will, braucht auch das ein oder andere Hilfsmittel und Küchenutensil. Damit Ihr Fokus dabei ganz auf dem Geschmack liegen kann, haben wir uns ein paar Gedanken gemacht und eine Liste mit den wichtigsten Helfern für Ihre italienischen Lieblingsgerichte erstellt.
Tisch & Küche im Dolce-Vita-Look
In Italien geht es beim Essen um das gemeinsame Miteinander. Daher ist auf italienischen Tischen nicht nur das Essen im Mittelpunkt, sondern auch das Flair und das Gefühl am Tisch.
Schöne Gläser, eine passende Serviette, Kerzenlicht und ein Teller, auf dem das Essen richtig zur Geltung kommt – wenn das Setting passt, isst es sich noch leichter.
Und das Gute an der traditionellen, eher schlichten und manchmal rustikalen italienischen Mentalität: Schon mit wenigen Handgriffen machen Sie aus dem Abendessen ein kleines Fest, ganz ohne großen Aufwand.
Amalfi Zitrus: frisch & sonnig
Die Amalfi-Küste: Strahlender Sonnenschein, glitzerndes Meer, zirpende Zikaden – das ist nur ein kleiner Ausschnitt des täglichen Lebens an der italienischen Amalfiküste. Ein Leben, das so eng mit dem Sommer und dem Urlaub verwoben ist wie nur wenig andere.
Zeit also, sich dieses Flair nach Hause zu holen. Perfekt dafür eignen sich Zitronen-Akzente, helle Servietten, Gläser und Keramik, die leicht und sommerlich wirken.
Toskana Rustikal: warm & gemütlich
Rot-erdige Farbtöne, ein entspanntes Lebensgefühl, viel Natur und der unverkennbare Duft von Zypressen – das ist die Toskana.
Auch dieses warme und gemütliche Lebensgefühl lässt sich wunderbar zuhause nachmachen. Perfekt dafür geeignet sind Terrakotta-Töne, Holz, Kerzen, elegantes Geschirr und der passende Raumduft. Perfekt für lange, laue Sommerabende im Garten oder auf der Terrasse.
Milano Modern: klar & elegant
Wer an Mailand denkt, denkt an Mode. Als eine der weltweit führenden Modemetropolen ist Mailand das Herz der italienischen Modeindustrie.
Für ein stilvolles Flair, das laufsteggerecht ist, passen vor allem schlichte Farben, hochwertige Gläser und eine reduzierte Deko – ideal für Aperitivo und feine Vorspeisen.
Wer in einem italienischen Café nach 10 Uhr vormittags einen Cappuccino bestellen will, darf mit verwunderten Blicken rechnen – denn der beliebte Milchkaffee ist in Bella Italia ein reines Frühstücksgetränk. Der Grund dafür ist der Verdauungsprozess, denn Milch gilt als schwer verdaulich, was die Verdauung verlangsamt. Espresso hingegen soll die Verdauung fördern, weshalb Italiener nach 10 Uhr lieber zum Espresso greifen.
Der Aperitivo ist die kleine Genuss-Pause vor dem Abendessen: ein Getränk, dazu Knabbereien und Antipasti. Perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen – auch zuhause.
Halten Sie sich daher am besten an die goldene Regel:
Tipp: Am besten nehmen Saucen Pastasorten mit rauer Oberfläche auf. Das sind meist bronzegezogene Pastasorten, die durch die Art der Herstellung von Natur aus raue Oberflächen haben.
Nein, nicht jede Pizza ist gleich. Je nach Region wird Pizza in Italien anders zubereitet: Während neapolitanische Pizzen für ihren dünnen Boden mit hohem, fluffigem Rand bekannt sind, haben römische Pizzen hingegen einen dickeren Boden und einen sehr dünnen, aber extra knusprigen Rand.
Parmesan und Pecorino sind zwei der bekanntesten italienischen Hartkäsesorten, die sowohl pur als auch in Kombination mit verschiedenen Gerichten genossen werden.
Parmesan ist dabei milder und nussig, Pecorino hingegen würziger und intensiver. Ein weiterer großer Unterschied ist die Herstellung. Während Pecorino aus Schafsmilch hergestellt wird, wird Parmesan aus Kuhmilch hergestellt.
Parmigiano Reggiano und Grana Padano sind nicht das Gleiche. Sie stammen zwar beide aus Norditalien, unterscheiden sich aber klar in Herkunft und Herstellung.
Während Parmigiano Reggiano nur in den fünf Provinzen (Bologna, Mantova, Modena, Parma, Reggio Emilia) produziert werden darf, stammt der Grana Padano aus den Regionen Piemont, Lombardei, Venetien, Trentino und Emilia-Romagna. Außerdem wird für Parmigiano ausschließlich frisch gemolkene Milch verwendet und die die Kühe werden ausschließlich mit Heu und Gras aus der DOP-Region gefüttert. Daher trägt echter Parmigiano Reggiano auch das DOP-Siegel.
Auch in der Reifung gibt es Unterschiede. Während Parmigiano mindestens 12 Monate reift, beträgt die Midestreifezeit von Grana Padano mindestens 9 Monate.
Geschmacklich und optisch zeigt sich Parmigiano meist feiner, goldgelber und kräftig-nussig, Grana Padano eher strohgelb, körniger-kristallin und insgesamt milder-würzig.
Zu den Klassiker an Feiertagen gehören in Italien die Panettone und Colomba. Die Panettone ist eine traditionelle Mailänder Backware, die vor allem Weihnachten auf den Tisch kommt. Colomba hingegen ist der italienische OSterkuchen.
Pizza Hawaii mag hierzulande ein bekanntes Gericht sein, im Mutterland der Pizza ist sie allerdings verpönt. Denn süße Früchte haben auf einer traditionell italienischen Pizza nichts verloren – ganz egal, wie beliebt sie in anderen Teilen der Welt sind. Die Gründe dafür sind verschieden:
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