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Sauer einlegen und fermentieren für Anfänger:innen
So gelingen Pickles, Kimchi & Co!
Sauer, würzig und selbstgemacht: Mit Einlegen und Fermentieren machst du Gemüse – ähnlich wie beim Einkochen – ganz einfach länger haltbar und verwandelst es in köstliche Pickles, Kimchi, Salzgurken oder Sauerkraut. Entdecke praktische Tipps, passende Utensilien und einfache Grundlagen für deine ersten fermentierten Genussmomente zuhause.
Während Obst und Früchte eingekocht werden, eignet sich Gemüse hervorragend dafür, eingelegte und fermentierte Spezialitäten herzustellen. Schon seit Jahrhunderten werden Techniken zum Einlegen und Fermentieren von Gemüse verwendet, um frisch Geerntetes haltbar zu machen.
Oftmals waren diese Methoden lebensnotwendig, um karge Wintermonate überstehen zu können. Doch auch heutzutage erfreuen sich eingelegte und fermentierte Köstlichkeiten großer Beliebtheit: Nicht nur, weil so die Haltbarkeit des Gemüses verlängert wird, sondern auch, weil sie ausgezeichnet schmecken!
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Das perfekte Werkzeug fürs Einlegen
Damit das Einlegen gelingt, brauchst du nicht viel. Folgendes solltest du parat haben oder bei INTERSPAR besorgen:
Weck- oder Einmachgläser
Essig, Öl, Zucker und Salz
Eine Küchenwaage und einen Messbecher
Ein spezieller Einkochtopf ist bei großen Mengen vorteilhaft.
Alle verwendeten Werkzeuge sollten für das Einlegen fettfrei und sauber sein, ansonsten kann dies die Haltbarkeit deiner eingelegten Zutaten einschränken.
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Gläser richtig sterilisieren
Damit das Gemüse nach dem Einlegen haltbar bleibt, sind sterile Gläser unabkömmlich. Am besten funktioniert die Sterilisation mit einer der folgenden Möglichkeiten:
Gläser auskochen: 10 Minuten in leicht kochendem Wasser baden.
Im Backofen/Dampfgarer: 15 Minuten lang bei 140 °C im Backofen bzw. 100 °C im Dampfgarer heißstellen. Gummiringe separat sterilisieren.
Im Geschirrspüler: Im leistungsfähigsten Programm (ca. 60 °C) ohne schmutziges Geschirr waschen.
Beim Sterilisieren auch Gummiringe und Verschlusskappen nicht vergessen!
Rezeptideen aus der SPAR Mahlzeit!
Was braucht man zum Einkochen?
Beim Einkochen werden die Zutaten stark erhitzt, um so Bakterien und Keime abzutöten. Heiß in ein steriles Glas abgefüllt, entsteht außerdem ein Vakuum, durch welches das Eingemachte mehrere Monate haltbar wird. Auch die verwendeten Werkzeuge müssen beim Kochen stets absolut sauber und fettfrei sein, damit du dein Selbstgemachtes noch lange genießen können! Damit das gelingt, braucht es aber natürlich auch das passende Werkzeug.
Wenn du dich zum ersten Mal mit Einkoch-Zubehör ausstatten, sollte folgendes nicht fehlen:
Gelierzucker oder Sirupzucker (je nach Rezept)
Marmeladen- bzw. Einmachgläser
Sirupflaschen
Passiergerät oder Stabmixer
Passiertuch
Küchenwaage oder Messbecher
Ein spezieller Einkochtopf ist nicht zwingend nötig, bei großen Mengen allerdings durchaus praktisch. Alternativ kann auch ein normaler großer Topf verwendet werden.
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Einlegen in Essig: Pickles selber machen
Sauer Eingelegtes (auch Pickles genannt) entsteht, wenn man Gemüse , seltener auch Obst , in Essig einlegt. Das geht schnell und einfach, sodass diese Methode ideal ist, um frisches Gemüse länger haltbar zu machen. Besonders praktisch ist dies, wenn es im Garten mehr zum Ernten gibt, als man auf einmal essen kann.
Einlegen in Salzlake: So geht richtiges Fermentieren
Fermentation hört sich nach einem komplizierten Prozess an, ist aber ganz einfach. Die benötigten Zutaten bestehen nur aus Salz, Wasser und Gemüse. Im Fermentierungsprozess leisten dann Mikroorganismen die eigentliche Arbeit.
Ein Nebeneffekt: Fermentierte Lebensmittel sind dank der enthaltenen Milchsäurebakterien besonders bekömmlich. Typische fermentierte Gerichte sind zum Beispiel:
Sauerkraut
Kimchi (typisch koreanisch)
Salzgurken
Einkochen, einlegen & fermentieren
Was schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch lange haltbar? Richtig: Eingekochtes, Eingelegtes und Fermentiertes.












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