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Jemand gießt mit der Hand Olivenöl aus einer Glasflasche, neben der Olivenzweige liegen, wobei der Fokus auf dem Fließen des Öls liegt.

Sorten & Eigenschaften von Olivenöl

Güteklassen & Co.

Olivenöl steckt voller Vielfalt: Ob mild, fruchtig, herb oder intensiv – jede Sorte bringt ihren eigenen Charakter in die Küche. Entdecke die wichtigsten Güteklassen, Eigenschaften und Unterschiede und finde heraus, welches Olivenöl am besten zu deinem Geschmack und deinen Gerichten passt.

Olivenöle sind nicht nur in der mediterranen Küche ein wichtiger Bestandteil – wenn nicht sogar der wichtigste Auch in Österreich sind Olivenöle äußerst beliebt. Grund dafür sind nicht nur die Eigenschaften und der Geschmack selbst, sondern auch die Vielfalt an unterschiedlichen Sorten, denn davon gibt es mehr, als man glaubt.

Knuspriges Brot wird mit der Hand in eine Schüssel mit Olivenöl getaucht, im Hintergrund sind Rosmarin und Oliven auf einer Holzunterlage zu sehen.

Olivenölsorten und ihre Unterschiede entdecken

Nativ, nativ extra oder raffiniert – bei Olivenöl gibt es verschiedene Sorten und Güteklassen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Erfahre, was die einzelnen Olivenölsorten voneinander unterscheidet, welches Öl sich für welchen Zweck eignet und wie Olivenöl im Vergleich zu anderen Speiseölen abschneidet.

Sorten & Güteklassen von Olivenölen

Öl wird aus einer Flasche in einen Löffel gegossen, vor einem verschwommenen grünen Hintergrund.

Was ist der Unterschied?

Vergine, Extra Vergine & Co.

Du hast sicher schon mal von Olivenöl Extra Vergine und nativem Olivenöl gehört, oder? Fakt ist: Olivenöle gibt es viele verschiedene – in den unterschiedlichsten Sorten und Güteklassen.

Aber was ist denn der Unterschied zwischen Olivenöl Extra Vergine und nativem Olivenöl? Und welche Olivenöle gibt es noch?

Auf einer Holzplatte wird Olivenöl über knusprige Brotscheiben gegossen, während Sonnenlicht die Szene erhellt.

Olivenöl Extra Vergine = Natives Olivenöl Extra

Olivenöle der Klasse "Extra Vergine" sind von höchster Qualität und werden durch eine mechanische Kaltpressung und ohne Zusatz/Verwendung von Chemikalien gewonnen, weshalb sie zu den "Nativen Olivenölen" zählen. Olivenöle Extra Vergine müssen ganz spezifische Voraussetzungen erfüllen. So darf der Ölsäuregehalt maximal 0,8 % betragen und die Öle müssen sensorisch (Geruch, Geschmack, Haptik und Optik) einwandfrei sein. Deshalb sind die als Olivenöle der 1. Güteklasse klassifiziert.  Sie haben einen angenehmen, frischen Duft und schmecken immer leicht bitter, scharf und fruchtig zugleich.
Olivenöl wird in eine Pfanne auf dem Herd gegossen, im Hintergrund steht eine weitere Pfanne.

Raffiniertes Olivenöl

Raffinierte Olivenöle werden lediglich als "Olivenöl" bezeichnet. Sie werden im Gegensatz zu den Olivenölen Extra Vergine und Olivenölen Vergine nicht durch mechanische, sondern durch industrielle Verfahren hergestellt. 

Durch die industrielle Herstellung werden raffinierte Olivenöle als Olivenöle der 3. Güteklasse klassifiziert. 

Oft kommen bei der Herstellung dieser Olivenöle auch chemische Mittel zum Einsatz oder sie werden mit nativen Olivenölen gemischt. Das wird gemacht, um den Geruch, Geschmack und die Optik der Öle zu verbessern.  

Raffinierte Olivenöle haben oft nur einen ganz geringen Duft und keinen intensiven Geschmack.

Nahaufnahme von Olivenpaste, die in einer traditionellen Steinmühle zerkleinert und vermischt wird, wobei die Textur und die leuchtenden Farben besonders hervorgehoben werden.

Oliventresteröl

Keine Güteklasse haben Oliventresteröle. Trester ist der Rückstand aus den Olivenmühlen, aus dem in speziellen, chemischen Verfahren und in eigens dazu entwickelten Anlagen eben diese Oliventresterölen gewonnen werden. 

Oliventresteröle sind oft nicht genießbar und werden stattdessen in Salben, Cremes, Seifen, Peelings oder Körperölen verwendet. 

Goldfarbenes Olivenöl fließt in eine durchsichtige Schale, auf der grüne Blätter auf einer Holzunterlage liegen.

Olivenöl Vergine = Natives Olivenöl

Olivenöle "Vergine" weisen ebenfalls eine hohe Qualität auf und werden durch mechanisches Pressen gewonnen. Auch sie zählen zu den "Nativen Olivenölen". Im Gegensatz zum "Olivenöl Extra Vergine" darf der Ölsäuregehalt zwischen 0,9 % und 3 % liegen und die Öle müssen sensorisch nicht ganz einwandfrei sein. Diese Olivenöle werden als Olivenöle der 2. Güteklasse klassifiziert. Bei Olivenölen "Vergine" darf es in Sachen Geruch und Geschmack zu leichten Abweichungen kommen. Auch sie schmecken leicht bitter und fruchtig zugleich. 

Und wann nehme ich welches Olivenöl?

Genau dafür gibt’s unseren Olivenöl-Guide. Hier erfährst du, welche Olivenöle sich zum Kochen, Backen & Co. eignen – und welche Art von Olivenöl besonders gut mit bestimmten Speisen harmoniert. 

Verschiedene Ölflaschen, Oliven und eine Sonnenblume, arrangiert auf einer spiegelnden Oberfläche, zusammen mit Zweigen mit grünen Blättern und gelben Blüten.

Olivenöl im Vergleich mit anderen Ölen

Rapsöl, Sonnenblumenöl & Leinöl im Vergleich

Welches Öl besser oder "gesünder" ist, kann pauschal nicht gesagt werden. Wie so oft ist die Wahl des Öles eine rein subjektive und individuelle Wahl. Dennoch punkten die meisten Öle mit ganz unterschiedlichen Vorteilen:  

SPARSPAR Sonnenblumenöl 2 L

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6,99 €3,50 €/1 Liter

MazolaMazola Rapsöl 0,5 L

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3,99 €7,98 €/1 Liter

S-BUDGETS-BUDGET Maiskeimöl 1 L

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1,89 €1,89 €/1 Liter

BonaBona Pflanzenöl 0,75 L

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3,49 €4,65 €/1 Liter

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