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Verschiedene Käsesorten, Walnüsse und Oliven auf einem Holzbrett neben einem Glas Rotwein – eine rustikale Snack-Kombination.

Käsekunde bei INTERSPAR

Käsewissen leicht gemacht: Erfahre, welche Käsesorten es gibt, was sie unterscheidet und worauf es bei Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit ankommt. Von Frischkäse bis Hartkäse – bei INTERSPAR findest du die ganze Vielfalt für genussvolle Entdeckungen und deinen persönlichen Käsefavoriten.

Verschiedene Käsesorten auf einem Holzbrett mit Walnüssen und Rosmarin, darunter Käsestücke, -keile und ein Käselaib mit einem Käsemesser.

Grundsätzliches zum Thema Käse

Beim Käse gibt es grundsätzlich fünf Hauptkategorien:  

Dabei unterscheiden sich die Käse vor allem durch den Wassergehalt und den Reifegrad voneinander. Sowohl der Wassergehalt als auch der Reifegrad sind – neben der verwendeten Milch (Kuh, Schaf, Ziege …) – ausschlaggebend für den Geschmack und die Konsistenz des jeweiligen Käses.  

Neben den 5 Hauptkategorien gibt es auch noch zahlreiche verarbeitete Käseerzeugnisse, wie etwa Schmelzkäse. 

So unterscheidest du Käse-Arten

Käse ist nicht gleich Käse – erfahre alles über Hartkäse, Frischkäse, Weichkäse und Co.

Häufig gestellte Fragen

Welche Käsesorten gibt’s eigentlich? Was ist die WWF-Klassifikation? Und wie lange ist Käse eigentlich haltbar? Diese Fragen haben wir uns auch gestellt, recherchiert und übersichtlich für dich zusammengefasst.

Verschiedene Käsesorten, Walnüsse und Oliven auf einem Holzbrett neben einem Glas Rotwein – eine rustikale Snack-Kombination.

Was ist die WFF-Klassifikation?

Die WFF-Klassifikation ist eine der wichtigsten Einteilungen für Käse in Österreich. Sie ist im österreichischen Lebensmittelbuch (Codex Alimentarius Austriacus) geregelt, wobei WFF für „Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse“ steht.  

Es ist die WFF-Klassifikation, die die unterschiedlichen Käse in die 5 Käsekategorien (Frischkäse, Weichkäse, Sauermilchkäse, Schnittkäse und Hartkäse.) unterteilt.  

Der WFF-Wert gibt an, wie viel Wasser pro 100 g fettfreier Masse im Käse enthalten ist – je höher der Wert, desto weicher und frischer ist der Käse. 

Hände, die Weingläser halten, an einem Tisch mit Käseplatten, Nüssen und Trockenfrüchten.

Kann die Rinde bei Käse gegessen werden?

Bei der Rinde gilt: Jede Naturrinde ist essbar. Ob man sie tatsächlich isst, bleibt jedem selbst überlassen, denn die meisten Naturrinden bringen von Haus aus einen relativ intensiven, stalligen bis modrigen Geschmack mit sich.  

Rinden, die nicht zum Verzehr geeignet sind, müssen entweder bereits abgeschnitten präsentiert werden oder den Hinweis zur Unverzehrbarkeit enthalten. 

Nahaufnahme von Blauschimmelkäse mit blauer Aderung auf einer Holzunterlage. Ein großes Stück ist von zerbröselten Stücken umgeben.

Was ist Schimmelpflege?

Schimmelkäse ist eine Bezeichnung für Käsesorten, bei denen bewusst Schimmelpilze eingesetzt werden, um den Geschmack, das Aroma, die Textur und das Aussehen zu verändern. Der Schimmel ist dabei gewollt und essbar.  

Bei Schimmelkäse sollte gezielt Schimmelpflege betrieben werden. Dazu werden die Schimmelpilzkulturen auf der Schnittfläche verteilt, damit der Reifeprozess fortgesetzt wird. Nur so bleiben der Geschmack und die Textur erhalten, ohne dass der Schimmel abstirbt und der Käse so ungenießbar oder bitter wird. 

Käse mit Löchern auf einem Holzbrett, dazu ein Messer und Rosmarinzweige.

Warum haben manche Käsesorten Löcher (Augen)?

Die Löcher im Käse entstehen, weil bei der Käseherstellung Milchsäurebakterien und spezielle Kulturen zugesetzt werden. Diese Bakterien bauen Milchsäure ab und produzieren dabei Kohlendioxid (CO₂), das sich in unterschiedlich großen Blasen sammelt. Diese Blasen bleiben bei elastischen Käsesorten wie Emmentaler erhalten und bilden die typischen Löcher. 

Im Hintergrund ist zu sehen, wie Rotwein in ein Glas gegossen wird, daneben steht eine Käseplatte mit verschiedenen Käsesorten und Kirschtomaten.

Was haben Käse und Pizza gemeinsam?

Abgesehen davon, dass Käse einer der wichtigsten Bestandteile einer gescheiten italienischen Pizza ist, haben Pizza und Käse noch eine weitere Gemeinsamkeit: Käse sollte immer in dreieckigen Stücken präsentiert und verzehrt werden.  

Hier wird eine Gaumenlogik – nämlich von mild nach würzig – verfolgt. Das ist wichtig, um den Geschmack nach und nach anzupassen, denn die meisten Käsesorten schmecken in der Mitte am mildesten, außen am intensivsten.  

Eine Person hält ein Glas Rotwein in der Hand.

Harmonieren Käse und Rotwein wirklich immer?

Wusstest du, dass Käse und Rotwein nicht immer so perfekt zusammenpassen, wie manchmal behauptet wird?

Der Grund dafür ist der hohe Tanningehalt, den viele Rotweine von Haus aus haben - und dieser harmoniert oft nicht ideal mit jedem Käse.   

Unser Tipp: Greife beim Käse-Pairing lieber zu gereiften Rotweinen, denn bei diesen sind die Tannine oft sanfter ausgeprägt.

Es gibt aber auch Rotweine mit einem natürlich geringen Tanningehalt. Das ist vor allem bei Pinot Noir, Merlot oder Grenache der Fall. 

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